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Plötzlich eine Großfamilie
08.12.2011 - 07:46
Wohlig räkeln sich die Drillinge Matthias, Manuel und Markus in den Armen ihrer stolzen Eltern. Auch Carolina (7) und Leonie (5) steht die Freude ins Gesicht geschrieben...
Die Schwestern haben auf einen Streich drei kleine Brüder bekommen. Am 2. November erblickten die Babys von Sonja Braun und Daniel Kotz im Klinikum Kempten das Licht der Welt. Nachdem die Mama knapp einen Monat in der Frauenklinik bestens betreut wurde, kamen die Buben nach der Kaiserschnittgeburt in die Obhut von Kinderärzten und Pflegeschwestern. Täglich besuchte Sonja Braun ihre Söhne. Das muntere Trio, das bei der Geburt zwischen 1630 bis1970 Gramm auf die Waage brachte, legte erstaunlich schnell an Gewicht zu.

Kleinbus für die Großfamilie
Jetzt durften die Babys nach mehreren Wochen im Krankenhaus endlich heim ins Ostallgäu. Die Buben und ihre beiden Schwestern wachsen auf einem Bauernhof in Halblech auf. Drei Stubenwagen und ein Drillings-Kinderwagen für Spaziergänge an der frischen Luft stehen parat. "Und demnächst müssen wir uns einen Kleinbus anschaffen", meint der 32-jährige Vater.

Dem strapaziösen Alltag einer Großfamilie sehen die Eltern gelassen entgegen. Immerhin können sie auf Unterstützung bauen: Oma Maya (die exakt am Tag der Geburt ihrer jüngsten Enkel 51 Jahre wurde) hilft beim Füttern und Windeln wechseln. Auch die Schwestern Carolina und Leonie haben sich vorgenommen, den Brüdern fleißig das Fläschchen zu geben. Zudem greift eine professionelle Haushaltshilfe der jungen Familie unter die Arme. "Ich bin froh, dass mein Mann nicht auswärts arbeitet, sondern auf dem Hof werkelt und deshalb in der Nähe ist", sagt die 32-jährige Zahnarzthelferin, die ihren Job vorerst auf Eis gelegt hat. Mit fünf kleinen Kindern und einem 30-Hektar-Milchwirtschaftsbetrieb hat sie schließlich alle Hände voll zu tun.

"Kalkweiß wie eine Wand…" Matthias, Manuel und Markus haben während der Schwangerschaft nicht nur ihre Eltern überrascht (Papa Daniel wurde bei der Nachricht von Drillingen "kalkweiß wie eine Wand"), sondern auch die Statistik des Kemptener Klinikums durcheinander gewirbelt. Denn bereits im Januar 2011 gab es dort eine Drillingsgeburt, die man sonst eigentlich nur alle zwei bis drei Jahre verzeichnet. Freilich hat die Großfamilie anderes zu tun, als sich um Statistiken zu kümmern. Jetzt freut sie sich erst einmal auf Weihnachten mit ihren drei "Christkindle" unterm Tannenbaum.

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