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In Zugtoilette versteckt - Ohne Fahrkarte aber mit fremden Handy
23.10.2012 - 12:49
Zwei Jugendliche haben sich am Montag während der Fahrt von Kempten nach Buchloe in einer Zugtoilette versteckt.
Offenbar hatten sie hierfür ihre Gründe: Die Bundespolizei und das Zugpersonal entdeckten die beiden. Weder der Grieche noch dessen deutscher Freund hatten Fahrkarten. Anstelle dessen fanden die Beamten ein als gestohlen gemeldetes Handy.

Die beiden 16-Jährigen waren aber nicht nur ohne Fahrscheine unterwegs. Mit Hilfe des Polizeicomputers fahnden die Beamten heraus, dass der Grieche mit Münchner Wohnsitz polizeilich gesucht wurde. Die Eltern hatten ihren Schützling vor kurzem als vermisst gemeldet. Dass das mitgeführte Smartphone nicht dem griechischen Ausreißer gehörte, stellte sich bei Überprüfung der Seriennummer heraus. Es war vor mehr als sechs Monaten einer 13-jährigen Münchnerin abhanden gekommen. Wie es in den Besitz eines der jungen Schwarzfahrer kam, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Fahnder zeigten die Burschen jeweils wegen Erschleichens von Leistungen an und stellten das Handy sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Minderjährigen in der Dienststelle der Obhut ihrer weniger erfreuten Erziehungsberechtigten anvertraut.

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