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Holetschek fordert mehr Unterstützung für Tourismus und Gesundheitswirtschaft
05.11.2012 - 11:51
Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern und der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) haben vom Bund und von der Staatsregierung mehr Unterstützung für den Tourismus und die Gesundheitswirtschaft im Freistaat gefordert.
Auf einer Pressekonferenz stellten beide Verbände dazu erstmals ihren gemeinsam erarbeiteten Forderungskatalog vor. "Wir sehen großen Handlungsbedarf hinsichtlich der Steuerpolitik sowie Defizite in der bayerischen Landesentwicklung", sagte DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl. Zudem wird es als großer Fehler angesehen, dass Tourismus, Heilbäder und Kurorte im Entwurf des Bayerischen Landesentwicklungsprogramms 2012 gestrichen wurden. „ Der Forderungskatalog sieht so aus, dass die Ermäßigung im Mehrwertsteuersatz beibehalten wird und das in der Zukunft die Wertschätzung für das Thema Tourismus in Taten konkret folgen wird“, so der BHV-Vorsitzende und Bad Wörishofer Bürgermeister Klaus Holetschek im AllgäuHIT-Interview.

Beide Verbände begrüßen trotzdem die Einführung des „GastroManagementPass“. Diese Zertifizierung ist ein Instrument zur Sicherung der bestehenden Hygiene- und Qualitätsstandards des bayerischen Gastgewerbes. Sie vermittelt dem Endverbraucher, dass der Betrieb qualifiziert ist und in den Bereichen Hygiene, Recht, Unternehmensführung und Service-Qualität fundierte Kenntnisse aufweisen kann. Laut Holetschek denkt das Wirtschaftsministerium bereits intensiv darüber nach, ob der Tourismus, die Heilbäder und die Kurorte wieder mit in das Bayerische Landesentwicklungsprogramm aufgenommen werden.

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