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Deutscher-Gewerkschafts-Bund gründet Kreisverband Allgäu
03.12.2012 - 11:45
Auf Grund einer 2010 auf dem DGB-Bundeskongress beschlossenen Satzungsände-rung sollen bis 2014 überall in Deutschland ehrenamtlich geführte DGB-Kreisverbände gegründet werden.
Von dieser Möglichkeit haben die Gewerkschaften im Allgäu Gebrauch gemacht, "um die Schlagkraft des DGB zu stärken", so der Allgäuer IG-Metall Bevollmächtigte Dietmar Jansen. Der Vorstand des neuen DGB-Kreises setzt aus den von den von den 8 DGB-Gewerkschaften benannten Vertreterinnen und Vertretern zusammen. Diese sind: Dietmar Jansen (Stellvertreter: Carlos Gil) IG-Metall; Werner Röll (Manfred Heeb) ver.di; Katharina Faßnacht (Reinhold Weintritt) NGG; Michael Jäger (Fritz Kleinhans) IGBAU); Ralf Haberland (Jürgen Wieland) IGBCE; Ilona Deckwerth (Stefan Kohl) GEW; Christine Heyder (Christian-Andreas Bittrich) EVG und Ernst Kuisle (Gerwin Bernhard) GdP.

Der Vorstand hat die Aufgabe die Arbeitschwerpunkte des DGB im Kreis fest zu legen, die Arbeit der DGB-Gewerkschaften vor Ort zu koordinieren und den/die DGB-Kreisvorsitzende/n und den/die stellv. DGB-Kreisvorsitzende/n zu wählen.

Für den DGB-Kreis Allgäu fiel dieses Votum, in der vom DGB-Regionsvorsitzenden Wer-ner Gloning geleiteten geheimen Wahl, jeweils einstimmig aus. Zum Allgäuer DGB-Kreisvorsitzenden wurde der stellv. DGB-Regionsvorsitzende Ludwin Debong aus Mem-mingen gewählt. Debong ist u.a. auch alternierender Vorsitzender des Verwaltungsaus-schusses der Arbeitsagentur Kempten/Memmingen, alternierender Vorsitzender des AOK-Beirates Memmingen und alternierender Vorstandsvorsitzender der Rentenversicherung in Schwaben. Zur stellv. DGB-Kreisvorsitzenden wählten die Vorstandsmitglieder die Füssener Stadträtin Ilona Deckwerth von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Arbeitschwerpunkte für den Allgäuer DGB sind laut dem neugewählten Kreisvorsitzen-den die anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen im Jahr 2013. Der DGB und seine Gewerkschaften werden dabei, so Debong, als Einheitsgewerkschaften parteipolitisch unabhängig agieren. Aber sie werden sehr deutlich machen, was Gewerkschaften von der bisherigen Politik in Bayern und im Bund halten und was sie von den Kandidatinnen und Kandidaten aus der Region erwarten.

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