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Telemark: DSV-Athleten zeigen Moral
15.03.2012 - 07:45
Nach dem verpatzten Rennen in der vorangegangen Nacht antwortet das DSV-Team mit der besten Mannschaftsleistung seit Jahren.
Die Weltcupsaison startete mit zwei wetterbedingten Rennabsagen in Rauris (AUT). Das Skigebiet Les Contamines Montjoie, in einem Seitental von Chamonix, direkt am Fuße das Mont-Blanc, gelegen, erklärte sich kurzfristig bereit, einen Ersatzsprint auszurichten. Dieser fand bei erneut sommerlichen Temperaturen statt. Für die DSV-Athleten war es in zweifacher Hinsicht ein besonderes Rennen.

Zum Einen wurde der Kreisel in die Piste eingefräst, und nicht wie gewöhnlich aufgeschoben, zum anderen fand das Team beim Rennen am Vortag nicht ganz in die Spur. Aber die Athleten baute sich gegenseitig wieder auf und nicht einmal 24 Stunden später lieferte sie das beste geschlossene Mannschaftsergebnis seit Jahren ab. Erneut stark fuhren die Oberstdorferin Johanna Holzmann (4.), die beim Sieg der Norwegerin Sigrid Ryhkus das Podium nur um 14 Hundertstel verpasst und ihr Vereinskamerad Jonas Schmid (9.).

Der Allgäuer Tobias Müller konnte seine perfekte Technik ausspielen und fuhr auf den dritten Platz. Der Schwarzwälder Matthias Brüstle (14.) münzte seine guten Trainingseindrücke in Resultate um. Benedikt Holzmann (15.) komplettierte die TOP 15, unter denen das erste Mal vier DSV-Athleten landeten. Auf dem 22. Platz kam der Oberbayer Toni Trojer, Moritz Hamberger wurde 36. Mit einem Sturz beendete Theresa Fichtl die Rennen in Frankreich, ihre Teamkollegin Jessica Wiederhold konnte aufgrund erneuter Knieprobleme im zweiten Lauf nicht mehr antreten.

Die Mannschaft reist nun nach Spanien in die Pyrenäen. Dort findet das Weltcupfinale und die Juniorenweltmeisterschaften statt. Mit Johanna Holzmann, Theresa Fichtl, Jonas Schmid und Tobias Müller hat der DSV gute Chancen Medaillen von der Juniorenweltmeisterschaft mit nach Deutschland zu nehmen. Auch im Gesamtweltcup in der Königsdisziplin Classic liegt Tobias Müller mit fünf Weltcuppunkte aussichtsreich hinter dem führenden Schweizer Bastien Dayer und kämpft morgen um die kleine Kristallkugel.

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