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Immer mehr schwere Unfälle mit E-Bikes
04.09.2012 - 08:59
Viele schwere Unfälle passieren im Allgäu mit E-Bikes und Pedelecs.
Frische Luft, Ausspannen und etwas Bewegung. Viele schätzen das in ihrer Freizeit und schwingen sich gern mal auf das Rad. Gerade bei älteren Leuten werden die E-Bikes beziehungsweise Pedelecs immer beliebter. Doch Achtung, immer häufiger gibt es auch schwere Unfälle mit den Elektro Gefährten. Dieses Jahr wurden bereits 18 Unfälle im Allgäu gemeldet, wobei 11 als schwer eingestuft werden. Laut Polizei sind in fast allen Fällen die Nutzer des Pedelecs an den Stürzen schuld, da sich viele Fahrer nicht ausreichend mit dem neuen Verkehrsmittel auseinandergesetzt haben.

Pedelecs sind eine motorisierte Fahrzeuggeneration, deren Potential darin liegt, dass sie trotz unterstützender Motorisierung in der EU als Fahrräder gelten und somit zulassungsfrei sind. Gesteuert durch einen Bewegungssensor wird die Motorunterstützung nur frei gegeben, wenn auch getreten wird. Die meisten Modelle verfügen inzwischen aber über eine Anfahr-/Schiebehilfe bis 6 km/h und dürfen nach Richtlinien der EU bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h motorisch unterstütz werden.

Der Altersdurchschnitt der verunfallten Pedelecfahrer im Allgäu liegt bei 69 Jahren und ist im Gegensatz zu den Fahrradunfällen um 19 Jahre höher. Besonders auffällig ist auch, dass die meisten Unfälle während einer Probefahrt oder Erstfahrten passieren. Bevor das Gefährt mit der gewonnenen Mehrleistung benutzt wird, sollte man sich vorher mit den Bremsen vertraut machen und wenn man sich sicher fühlt, wünscht AllgäuHIT eine gute Fahrt.

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