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Tödlicher Motorradunfall durch Ölfleck: Serie weitet sich immer weiter aus
06.03.2013 - 16:51
Die Serie der absichtlich herbeigeführten Ölflecke wird immer größer.
Ende Februar 2013 meldete sich ein Angehöriger der Straßenmeisterei bei der Kripo Kempten und teilte mit, dass im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall am 28.10.2007 im Bereich Wittislingen, Lkr. Dillingen durch die Straßenmeisterei Ölflecken abgebunden wurden, die durch mit Altöl gefüllte Glasflaschen verursacht worden waren. Bei diesem Verkehrsunfall war ein damals 31-jähriger Mann aus der Region kurz nach 19 Uhr auf der Staatsstraße 2033 mit seinem Pkw am Ausgang einer Kurve auf einem dieser Ölflecken ins Schleudern geraten. Nachdem das Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen war, hatte sich der Pkw überschlagen und war auf dem Dach liegengeblieben. Der Mann, der in dem Fahrzeug eingeklemmt war und von der Feuerwehr befreit werden musste, wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste zehn Tage stationär im Krankenhaus verbringen. An seinem Pkw entstand Totalschaden.

Bei der Unfallaufnahme wurden am Ölfleck grüne Glassplitter sowie eine Verschlusskappe gefunden. Ebenso wurde festgestellt, dass auf den Strecken von Hausen nach Zöschlingsweiler vier Flaschen sowie auf der Strecke zwischen Wittislingen und Ziertheim drei Flaschen auf der Fahrbahn zertrümmert worden waren. Die damaligen polizeilichen Ermittlungen u.a. wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verliefen analog den Fällen von Schwendi und Leibertingen ergebnislos.

Seitens der Ermittlungsgruppe wird der Fall trotz der im Vergleich zu den bisher bekannten Fällen abweichenden Jahreszeit ebenfalls dem oder den bisher unbekannten Täter/n zugerechnet.

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