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Durchbruch bei Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau - Bund übernimmt Mehrkosten
25.03.2013 - 12:38
Die Finanzierung der Elektrifizierung auf der Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau ist gesichert. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sicherte nicht nur eine Übernahme von Mehrkosten, sondern auch einen vom Freistaat Bayern vorfinanzierten Betrag zu.
Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) macht damit von Seiten des Bundes den Weg frei für eine zügige Realisierung dieses Projekts. Bereits bei einem Gespräch am 22. Februar im Bundesverkehrsministerium mit dem Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke hatte Ramsauer deutlich gemacht, dass die Elektrifizierung nicht am Bund scheitern werde. In dem jetzigen Gespräch erklärte der Bundesverkehrsminister: "Wir halten unsere Zusagen ein und beteiligen uns darüber hinaus an den entstehenden Mehrkosten."

Konkret übernimmt der Bund zusätzliche Kosten in Höhe von 113,5 Millionen Euro. Außerdem löst Ramsauer die Vorfinanzierung des Freistaats Bayern in Höhe von 55 Millionen Euro vorzeitig ab.

Die heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Gerd Müller (CSU) und Stephan Stracke (CSU) sprachen von einem Durchbruch bei der Realisierung des Projekts. Der Bund komme seiner Verantwortung nach und Bundesverkehrsminister Ramsauer habe sich hier in besonderer Weise verdient gemacht. "Für uns ist es das wichtigste schwäbische Großprojekt in den nächsten fünf Jahren", so Müller und Stracke. "Wir erwarten nunmehr von den Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG eine fristgerechte Realisierung mit einer schnellen Lösung des Lärmschutzes und eine breite Beteiligung der Bevölkerung. Für das Allgäu handelt es sich bahnpolitisch um einen Quantensprung", so die beiden Allgäuer Abgeordneten.

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