Moderator: Hits der 70er bis Heute
Sendung: Der AllgäuHIT-MIX
 
 
Samstag, 18. November 2017 ... Kurzmeldungen des Tages

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09:01 Uhr
Erdbeben erschüttert Tibet - Keine Opfer gemeldet
Peking - Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat Tibet erschüttert. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, sind trotz der starken Erschütterungen zunächst keine Opfer oder Verletzte gemeldet worden. Mehrere Gebäude in Dörfern der nicht sehr dicht besiedelten Himalaya-Region sollen aber beschädigt worden sein. Auch von Stromausfällen wurde berichtet. Auch kleinere Nachbeben wurden registriert. Das Beben ereignete sich nicht weit von der chinesisch-indischen Grenze entfernt. 

08:57 Uhr
Riad ruft Botschafter aus Berlin zurück - Hariri in Frankreich
Riad - Diplomatischer Eklat zwischen Deutschland und Saudi-Arabien: Das Königreich hat nach kritischen Äußerungen von Außenminister Sigmar Gabriel seinen Botschafter zurückgerufen. Gabriel hatte die Politik Riads als «Abenteurertum» bezeichnet. Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri traf derweil in Frankreich ein. Er hatte vor zwei Wochen mit einer völlig überraschenden Rücktrittserklärung von Saudi-Arabien aus eine politische Krise im Libanon ausgelöst. Es gab Spekulationen, Saudi-Arabien habe den Rückzug erzwungen, um dort Spannungen zu erzeugen.

07:44 Uhr
Coca-Cola-Truck-Tour trifft auf Widerstand in Großbritannien
London - Dem US-amerikanischen Getränkehersteller Coca-Cola bläst in diesem Jahr scharfer Wind wegen seiner vorweihnachtlichen Truck-Tour in Großbritannien entgegen. Behörden und Initiativen forderten Coca-Cola auf, bei der Werbetour mit geschmückten Lastwagen keine zuckerhaltige Getränke an Kinder und Jugendliche zu verteilen. Die englische Gesundheitsbehörde Public Health England rief lokale Behörden auf, darüber nachzudenken, ob solche Werbekampagnen vereinbar seien mit dem Ziel, «besorgniserregende Häufungen von Fettleibigkeit und Karies bei Kindern» zu verringern.

07:43 Uhr
SPD in Niedersachsen stimmt über Koalitionsvereinbarung ab
Hannover - Die Bildung der neuen Landesregierung in Niedersachsen soll heute einen weiteren Schritt vorankommen. In Hannover trifft sich die SPD zu einem Landesparteitag, um über die Koalitionsvereinbarung mit der CDU zu beraten. Vor der Diskussion und der Abstimmung über den Vertrag will der Parteivorsitzende Stephan Weil die Delegierten über die wichtigsten Ziele und Vorhaben informieren. Am Donnerstag hatten sich SPD und CDU auf den Vertrag geeinigt, der die Zusammenarbeit der schwarz-roten Koalition in den nächsten fünf Jahren regeln soll.

07:06 Uhr
Weltklimakonferenz bringt kleine aber wichtige Schritte
Bonn - Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht. Nach langem Ringen in der Nacht einigten sich die 195 Staaten am Morgen zuletzt auch in wichtigen Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem um einen älteren Fonds zur Anpassung der Entwicklungsländer an die Folgen des Klimawandels. Die Einigung gilt als großer Erfolg und wurde im Konferenzplenum mit Applaus bedacht. Zuvor hatten die Delegierten eine umfangreiche Textsammlung erstellt, aus der im kommenden Jahr das Regelwerk zum Pariser Klimaschutzabkommen entstehen soll.

06:50 Uhr
Jamaika-Sondierungen: harte Verhandlungen erwartet
Berlin - Mit einem Paket von Streitpunkten gehen die Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen heute in die nächste Runde ihrer Jamaika-Sondierungen. Nachdem die angestrebte Einigung bis zum Freitagmorgen wegen unüberbrückbarer Gegensätze gescheitert war, haben sie sich nun eine Frist bis morgen Abend gesetzt. Allen Beteiligten sei klar, dass sie Sonntag um 18.00 Uhr die Sache abschließen müssten, sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki. Auch gestern kamen die vier Parteien nicht wesentlich voran. Es klemmt nach wie vor bei den Themen Zuwanderung, Klimaschutz und Finanzen.

05:54 Uhr
Verdoppelung der Hilfe für Angehörige von Terroropfern verlangt
Berlin - Hinterbliebene der Opfer von Terroranschlägen sollten nach Ansicht des SPD-Politikers Kurt Beck wesentlich mehr Soforthilfe bekommen. Der Betrag von 10 000 Euro für den Verlust eines Verwandten ersten Grades sei zu niedrig. Das sagte der Beauftragte der Bundesregierung für die Verletzten und Hinterbliebenen des Berliner Anschlags im vergangenen Jahr der «Rhein-Neckar-Zeitung». Viele Länder zahlten mehr als das Doppelte, das halte er auch für Deutschland für angemessen.

05:47 Uhr
Weltklimakonferenz bringt kleine Erfolge
Bonn - Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht. Nach langem Ringen in der Nacht einigten sich die 195 Staaten am Morgen zuletzt auch in wichtigen Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem um einen älteren Fonds zur Anpassung der Entwicklungsländer an die Folgen des Klimawandels. Die Konferenz dauerte auch am Morgen noch an, es waren aber die wichtigsten Themen durchs Plenum gekommen. Eigentlich sollte die Konferenz am Freitag enden.

04:42 Uhr
Macrons Partei kürt neuen Parteichef
Lyon - Ein halbes Jahr nach dem Wahlsieg des französischen Präsidenten Emmanuel Macron kürt seine Partei heute ihren neuen Chef. Einziger Kandidat für den Spitzenjob von La République En Marche ist der bisherige Regierungssprecher und Macron-Vertraute Christophe Castaner. Falls der 51-Jährige auf dem Parteitag in Lyon wie erwartet die Mehrheit bekommt, muss er die junge Gruppierung nach ihrem Durchmarsch an die Macht festigen und weiterentwickeln.

04:42 Uhr
SPD-Parteitag in Hannover soll Koalitionsvertrag absegnen
Hannover - Die niedersächsische SPD kommt heute in Hannover zu einem Landesparteitag zusammen, um über den Koalitionsvertrag mit der CDU abzustimmen. Zunächst will der Parteivorsitzende und Ministerpräsident Stephan Weil die Delegierten über die wichtigsten Ziele und Vorhaben in der 138 Seiten starken Vereinbarung informieren. Anfang der Woche soll dann die letzte Hürde auf dem Weg zur Bildung einer großen Koalition genommen werden: Ein kleiner Parteitag der CDU will am Montagabend über den Koalitionsvertrag beraten und ihn absegnen.

04:42 Uhr
Riad ruft Botschafter aus Berlin zurück
Riad - Diplomatischer Eklat zwischen Deutschland und Saudi-Arabien: Nach kritischen Aussagen von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel ruft das Königreich seinen Botschafter aus Berlin zurück. Wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA mitteilte, beorderte das Königreich seinen diplomatischen Vertreter für «Konsultationen» nach Riad. Auch werde dem deutschen Botschafter in Saudi-Arabien eine Protestnote überreicht. Unterdessen verließ der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri übereinstimmenden Berichten zufolge Riad Richtung Frankreich.

04:41 Uhr
Weltklimakonferenz dauert bis in den Morgen hinein
Bonn - Die Delegierten auf der Weltklimakonferenz in Bonn haben bis in den Morgen hinein hinter verschlossenen Türen um eine Einigung gerungen. Offen waren bis zuletzt einige Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem darum, in welcher Form die Industrieländer künftig Geldzusagen abgeben sollen. Auch einige Punkte zur Fortsetzung des Fonds für die Anpassung der ärmeren Staaten an den Klimawandel waren noch nicht beschlossen worden. Eigentlich sollte die Konferenz gestern enden.

03:48 Uhr
Gauck: Selbstkontrolle im Amt war nicht immer lustig
Berlin - Ex-Bundespräsident Joachim Gauck ist froh, nun nicht mehr jede Äußerung bis ins Detail abwägen zu müssen. In bestimmten politischen Ämtern - und auch in dem des Staatsoberhaupts - müsse man jeden Satz zweimal überdenken, sagte Gauck in Berlin. «Ob da ein falsches Wort drin ist oder ob du vielleicht eine Meinung kundtust, die viele Leute nicht gut finden.» So sei ein Leben in dieser Position im Grunde ein Leben in ständiger Selbstkontrolle. «Und das ist nicht nur lustig», so Gauck. Dagegen fehlen ihm die vielen Begegnungen mit engagierten Bürgern.

03:46 Uhr
Jamaika-Sondierungen gehen am Wochenende weiter
Berlin - Die Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen kommen heute erneut zusammen, um die Möglichkeiten einer Jamaika-Koalition auszuloten. Die Gespräche waren am frühen Freitagmorgen nach knapp 15 Stunden vertagt worden, weil in zentralen Punkten keine Annäherung zustande kam. Kanzlerin Angela Merkel will über das Wochenende nochmals alle Themen aufrufen. In zentralen Streitpunkten wie Zuwanderung, Klimaschutz und Finanzen sind die Parteien noch weit von einer Lösung entfernt.

03:43 Uhr
Prinz Charles besucht von Hurrikans zerstörte Karibikinseln
St. John's - Prinz Charles will sich in der Karibik über die Aufräumarbeiten auf den von Wirbelstürmen schwer beschädigten Inseln informieren. Gestern besuchte er zunächst Antigua. Dort leben noch immer zahlreiche Flüchtlinge von der Nachbarinsel Barbuda, die von Hurrikan «Irma» fast vollständig zerstört wurde. Heute will sich der Prinz von Wales in Barbuda und den britischen Jungferninseln selbst ein Bild von der Lage machen. Für Sonntag ist ein Besuch in Dominica geplant. Die Inseln waren im September von den Wirbelstürmen «Irma» und «Maria» verwüstet worden.

02:46 Uhr
Einfuhr von Elefanten-Trophäen auf Eis gelegt
Washington - Nach massiven Protesten von Naturschützern hat US-Präsident Donald Trump die Erlaubnis zur Einfuhr von Trophäen von Großwildjägern wieder auf Eis gelegt. Das twitterte Trump am späten Abend. Die Trump-Regierung hatte erst tags zuvor eine Regelung von Trumps Vorgänger Barack Obama aufgehoben, die amerikanischen Großwildjägern verboten hatte, Trophäen der von ihnen in Sambia und Simbabwe erlegten Elefanten in die USA einzuführen. Die legale und regulierte Jagd könne helfen, bestimmte Tierbestände zu erhalten, erklärte die US-Naturschutzbehörde FWS dazu.

02:10 Uhr
Veto Russlands gegen Chemiewaffen-Untersuchungen in Syrien
New York - Russland hat im Weltsicherheitsrat erneut ein Veto gegen eine Verlängerung der Untersuchungen zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien eingelegt. Damit scheiterte ein Versuch Japans, das am Freitag auslaufende Mandat des sogenannten Joint Investigative Mechanism um 30 Tage zu verlängern, um eventuell bis dahin eine neue Resolution auf den Weg zu bringen. Schon am Donnerstag hatte Moskau mit Veto eine von den USA eingebrachte Resolution zu Fall gebracht.

02:03 Uhr
Nach Gabriel-Äußerungen: Riad ruft Botschafter aus Berlin zurück
Riad - Saudi-Arabien hat nach kritischen Aussagen von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel der Nachrichtenagentur SPA zufolge seinen Botschafter aus Berlin zurückbeordert. Wie SPA mitteilte, rief das Königreich seinen diplomatischen Vertreter für «Konsultationen» nach Riad zurück. Auch werde dem deutschen Botschafter in Saudi-Arabien eine Protestnote überreicht. Unter anderem angesichts der Spekulationen um das Schicksal des libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri hatte Gabriel die Politik Riads in der Region zuvor als «Abenteurertum» bezeichnet, das man nicht mehr sprachlos hinnehmen könnte.

01:41 Uhr
Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert Tibet
Peking - Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat Tibet  getroffen. Das Zentrum des Bebens lag in der Nähe der Stadt Nyingchi und wurde in einer Tiefe von zehn Kilometern gemessen, wie das chinesische Erdbebenzentrum berichtete. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke dagegen mit 6,3 an. Zunächst lagen keine Angaben über mögliche Schäden und Opfer in der bergigen Region vor. Das Beben ereignete sich nicht weit von der chinesisch-indischen Grenze entfernt. 

00:42 Uhr
Deutsche Behörden sagen bessere Kooperation mit Interpol zu
Berlin - Die Bundesregierung will türkische Oppositionelle besser vor der Verfolgung durch Ankara schützen. Nachdem es der türkischen Regierung mehrmals gelungen war, politische Gegner auf die Fahndungsliste von Interpol setzen zu lassen, will Deutschland dem nun entgegenwirken. Nach Informationen von WDR, NDR und «Süddeutscher Zeitung» will das Bundeskriminalamt künftig Interpol darüber informieren, wenn Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Fahndung eines anderen Mitgliedsstaates bestehen.
Quelle: dpa
 
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