Moderator: Hits der 70er bis Heute
Sendung: Der AllgäuHIT-MIX
 
 
Dienstag, 25. April 2017 ... Kurzmeldungen des Tages

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12:10 Uhr
Anklage gegen mutmaßlichen Berliner U-Bahn-Treter
Berlin - Gegen den mutmaßlichen Berliner U-Bahn-Treter ist Anklage erhoben worden. Dem 26-Jährigen werde gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Die Attacke hatte bundesweit Bestürzung hervorgerufen. Der Mann soll Ende Oktober 2016 unvermittelt eine Passantin eine Treppe im U-Bahnhof Hermannstraße hinuntergetreten haben. Die 26-Jährige erlitt einen Armbruch und eine Platzwunde am Kopf. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Die Attacke war von einer Videokamera aufgezeichnet worden.

11:50 Uhr
Neuer Landtag im Saarland erstmals zusammengekommen
Saarbrücken - Rund einen Monat nach der Wahl im Saarland hat sich der neue Landtag konstituiert. AfD-Fraktionschef Josef Dörr eröffnete als Alterspräsident die erste Sitzung. Er rief die Abgeordneten dazu auf, gemeinsam dafür zu arbeiten, das Saarland «noch einmal nach vorne zu bringen». In dem neu gewählten Parlament haben CDU und SPD 41 von 51 Sitze. Die Verhandlungen der beiden Parteien zur Bildung einer großen Koalition sollten noch heute fortgesetzt werden.

11:47 Uhr
Frankreich nimmt von getötetem Polizisten Abschied
Paris - Frankreich hat feierlich von dem Polizisten Abschied genommen, der bei dem Terroranschlag auf den Pariser Champs-Elysées erschossen worden war. Staatspräsident François Hollande, Premier Bernard Cazeneuve und weitere führende Vertreter des Staates versammelten sich zu einer nationalen Gedenkfeier im Hof der Pariser Polizeipräfektur. Ein 39-Jähriger hatte am vergangenen Donnerstag das Feuer eröffnet, den Polzisten getötet und zwei weitere Ordnungshüter sowie eine deutsche Passantin verletzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat hatte die Tat für sich reklamiert.

11:44 Uhr
Ärger um Treffen Gabriels mit Israels Regierungskritikern
Jerusalem - Ein geplantes Treffen von Außenminister Sigmar Gabriel mit Regierungskritikern während seines Antrittsbesuchs in Israel sorgt für Ärger. Nach einem israelischen Fernsehbericht steht Gabriels zentraler Termin in Israel, ein Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, auf der Kippe. Der private Sender Channel 2 meldete, der Regierungschef habe seinen Gast aus Deutschland vor die Wahl gestellt, sich mit den Menschenrechtlern oder mit ihm zu treffen. Es droht ein Eklat. Gabriel verteidigte sein Treffen mit Vertretern von vier Menschenrechtsorganisationen.

11:42 Uhr
Rechnungshof rügt Gesundheitskurse bei der Bundeswehr
Berlin - Schwimmen und Laufen in der Dienstzeit: Der Bundesrechnungshof hat Gesundheitskurse bei der von Personalmangel geplagten Bundeswehr kritisiert. Die Truppe nehme durch ihr Gesundheitsprogramm einen Arbeitszeitausfall in Höhe von mehreren tausend Stellen hin, bemängelte die Kontrollbehörde in einem aktuellen Bericht an den Bundestag. Das Verteidigungsministerium gab zunächst keine Stellungnahme dazu ab.

11:11 Uhr
Jan Böhmermann sorgt in US-Late-Night-Show für Lacher und Zensur
New York - Jan Böhmermann hat bei seinem Debüt im US-Fernsehen für Lacher gesorgt. In der Show «Late Night With Seth Meyers», die auf dem Sender NBC ausgestrahlt wurde, sprach der deutsche Satiriker und Moderator mit Gastgeber Seth Meyers über deutschen Humor und US-Präsident Donald Trump. Außerdem erfüllte er sich bei seinem etwa sechsminütigen Auftritt nach eigenen Angaben einen «Kindheitstraum» und ließ sich im US-Fernsehen zensieren. Als er mehrfach das Wort «Fuck» sagte, überblendete die Regie den Ausdruck aus der aufgezeichneten Sendung mit einem Piep-Ton.

10:49 Uhr
AKW rund um Deutschland laut Studie unzureichend versichert
Berlin - Für die enormen Kosten eines schweren Atomunfalls sind die Kernkraftwerke in Deutschlands Nachbarländern einer Studie zufolge nicht ausreichend versichert. Die wahrscheinlichen Kosten eines Super-GAUs in Europa lägen bei 100 bis 430 Milliarden Euro, heißt es einer Analyse im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Die vereinbarte «Haftungs- und Deckungsvorsorge» sei aber meist auf dreistellige Millionenbeträge begrenzt. Damit würden die Kosten die Haftungsgrenzen deutlich überschreiten.

10:41 Uhr
Gabriel verteidigt Treffen mit israelischen Regierungskritikern
Jerusalem – Außenminister Sigmar Gabriel hat sein geplantes Treffen mit regierungskritischen Menschenrechtsorganisationen während seines Antrittsbesuchs in Isreal verteidigt. Es sei ganz normal, dass man in Auslandsbesuchen auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft spreche, sagte Gabriel im ZDF-Morgenmagazin. Dem israelischen Fernsehen zufolge erwägt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu deswegen eine Absage seines geplantes Gesprächs mit Gabriel. Es wäre bedauerlich, wenn es zur Absage käme, sagte Gabriel.

09:51 Uhr
Angst um Elton John: Konzerte wegen schwerer Infektion abgesagt
Los Angeles - Popstar Elton John ist an einer «gefährlichen und ungewöhnlichen» bakteriellen Infektion erkrankt. Geplante Konzerte in Kalifornien und Las Vegas sagte der britische Sänger deshalb ab. Nach einer Tour durch Südamerika war John nach Angaben seiner Sprecherin auf dem Rückflug von Chile nach England schwer erkrankt. Nach zwei Nächten auf der Intensivstation und einem «längeren» Krankenhausaufenthalt sei er am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Nach Anweisung seiner Ärzte müsse er sich nun zu Hause ausruhen. Anfang Juni soll Elton John wieder auf der Bühne stehen.

09:48 Uhr
Jan Böhmermann sorgt in US-Late-Night-Show für Lacher und Zensur
New York - Jan Böhmermann hat bei seinem Debüt im US-Fernsehen für Lacher gesorgt. In der Show «Late Night With Seth Meyers», die auf dem Sender NBC ausgestrahlt wurde, sprach der deutsche Satiriker und Moderator mit Gastgeber Seth Meyers über deutschen Humor und US-Präsident Donald Trump. Außerdem erfüllte er sich bei seinem zehnminütigen Auftritt nach eigenen Angaben einen «Kindheitstraum» und ließ sich im US-Fernsehen zensieren. Als er mehrfach das Wort «Fuck» sagte, überblendete die Regie den Ausdruck aus der aufgezeichneten Sendung mit einem Piep-Ton.

08:52 Uhr
Fünfte Sammelabschiebung: 14 Afghanen landen in Kabul
Kabul - Zum fünften Mal sind afghanische Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben worden. Ein Flug aus München mit 14 Migranten an Bord landete am Morgen in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Damit sind seit vergangenem Dezember insgesamt 107 abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan zurückgeflogen worden. Die Organisation Pro Asyl hatte die Absage der Sammelabschiebung gefordert, da Afghanistan keineswegs sicher sei. Das zeige der jüngste Angriff der islamistischen Taliban auf eine Militärbasis mit mindestens 300 Toten und Verletzten.

08:49 Uhr
Bericht: Schießübungen zum Armee-Jubiläum in Nordkorea
Seoul - Inmitten wachsender Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hat Nordkorea nach Medienberichten massive Schießübungen abgehalten. Bei den Übungen an der Ostküste nahe Wonsan habe die Volksarmee eine große Zahl von Artilleriegeschützen eingesetzt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Die Übung zum offiziellen 85. Gründungstag der Volksarmee werde auch als Demonstration der Stärke gegenüber Südkorea und den USA verstanden, die ihrerseits Übungen der Seestreitkräfte vor der Ost- und Westküste begonnen haben.

08:46 Uhr
Gabriel verteidigt Treffen mit Regierungskritikern in Israel
Jerusalem – Außenminister Sigmar Gabriel hat sein geplantes Treffen mit regierungskritischen Menschenrechtsorganisationen während seines Antrittsbesuchs in Isreal verteidigt. «Es ist ganz normal, dass wir in Auslandsbesuchen auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft sprechen», sagte Gabriel im ZDF-Morgenmagazin. Dem israelischen Fernsehen zufolge erwägt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu deswegen eine Absage seines geplantes Gesprächs mit Gabriel. «Es wäre bedauerlich, wenn es zur Absage käme», sagte Gabriel.

08:45 Uhr
Alitalia vor dem Ende - Referendum gescheitert
Rom - Die schwer angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia steht vor dem Ende. In einem Referendum stimmte die Mehrheit der Mitarbeiter gegen einen mit der Regierung ausgehandelten Kompromiss zur Rettung der Fluglinie. Heute sollt der Verwaltungsrat zu Beratungen über die Zukunft zusammenkommen, teilte die Airline mit. Im Vorfeld hatte Italiens Regierungschef Paolo Gentiloni gesagt, falls der Plan scheitere, könne Alitalia nicht überleben. Die Airline steckt seit Jahren in der Krise.

08:07 Uhr
Deutsch geführtes Konsortium will Hafen von Thessaloniki pachten
Athen - Eine Investorengruppe unter deutscher Führung will den zweitwichtigsten Hafen Griechenlands pachten. Das Konsortium habe das beste Angebot für den Hafen von Thessaloniki vorgelegt, teilte der griechische Privatisierungsfonds mit. Der größte Hafen des Landes in Piräus ist bereits größtenteils an das chinesische Transportunternehmen Cosco verpachtet worden. Der Hafen von Thessaloniki gilt als strategisch wichtige Drehscheibe für den gesamten Balkan.

08:00 Uhr
Türkische Jets greifen Kurden in Syrien und im Irak an
Istanbul - Bei türkischen Luftangriffen auf Kurdenstellungen im Norden Syriens und des Iraks sind Aktivisten zufolge mindestens drei Menschen getötet worden. Die Jets bombardierten die mit den USA verbündete Kurden-Miliz YPG sowie die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete. Die türkische Armee bestätigte die Angriffe. Ziel sei die «Zerstörung dieser Terrornester» in Nordostsyrien und im Nordirak gewesen, hieß es in einer Mitteilung der Streitkräfte. Durch diese Terroristen würden Anschläge in der Türkei verübt.

06:49 Uhr
«Blonde Ambition» - Madonnas Karriereanfang wird verfilmt
Los Angeles - Unter dem Titel «Blonde Ambition» sollen die Anfänge von Madonnas Karriere in den 1980er Jahren verfilmt werden. Das Studio Universal habe sich die Drehrechte an dem gleichnamigen Skript von Autorin Elyse Hollander gesichert, berichteten die US-Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter». In «Blonde Ambition» geht Hollander der jungen Madonna mit dem bürgerlichen Namen Louise Ciccone nach, die mit 20 ihr heimatliches Michigan verlässt und in New York ihr Glück sucht. Über die Besetzung und den Drehstart für «Blonde Ambition» wurde zunächst nichts bekannt.

06:45 Uhr
US-Bundesstaat Arkansas richtet weitere Häftlinge hin
Little Rock - Zwei zum Tode verurteilte Häftlinge sind im US-Bundesstaat Arkansas mit der Giftspritze hingerichtet worden. Die Exekutionen sind Teil einer geplanten Serie von ursprünglich insgesamt acht Hinrichtungen binnen weniger als zwei Wochen. Hintergrund ist, dass bei den Vorräten des Wirkstoffes Midazolam als Teil des Giftcocktails Ende April das Haltbarkeitsdatum abläuft. Die US-Behörden haben Nachschubprobleme, weil einige Hersteller ihre Mittel nicht für Exekutionen zur Verfügung stellen. Menschenrechtler liefen Sturm gegen die Hinrichtungsserie.

05:56 Uhr
EU-Staaten beraten Vorschlag zur Asylreform
Brüssel - Staaten der Europäischen Union, die im Zuge der Umverteilung weniger Asylbewerber aus stark belasteten EU-Ländern aufnehmen als vorgesehen, sollen dafür zur Kasse gebeten werden. Das sieht ein Vorschlag von Malta vor, das aktuell den EU-Vorsitz führt. Wer weniger Asylbewerber aufnimmt als vorgesehen, soll danach pro Person binnen fünf Jahren 60 000 Euro zahlen. Im Gegenzug sollen Länder, die Migranten aufnehmen, pro Person in gleicher Höhe entschädigt werden.

05:52 Uhr
Le Pen lässt Parteivorsitz ruhen
Paris - Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat vorübergehend den Vorsitz der rechtsextremen Front National niedergelegt und will damit offenkundig ihre Wählerbasis verbreitern. Sie wolle «alle Franzosen zusammenbringen» und «über den Parteiinteressen stehen», sagte die Populistin am Abend im TV-Sender France 2. Die im ersten Wahlgang unterlegenen Sozialisten und Konservativen wollen Le Pen indes unter allen Umständen aufhalten und ihrem linksliberalen Kontrahenten Emmanuel Macron den Weg ins höchste Staatsamt ebnen.

05:00 Uhr
UN-Geberkonferenz für notleidende Bevölkerung im Jemen
Genf - Das Elend der Zivilbevölkerung im Bürgerkriegsland Jemen steht heute im Mittelpunkt einer Geberkonferenz der Vereinten Nationen in Genf. Die UN-Organisationen brauchen dringend mehr Geld für die Versorgung und den Schutz der 27 Millionen Menschen in dem ohnehin bitterarmen Land. Zwei Drittel der Menschen sind auf Nothilfe angewiesen. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros stirbt im Jemen alle zehn Minuten ein Kind unter fünf Jahren an vermeidbaren Krankheiten.

04:54 Uhr
Umweltamt: Stickoxid-Ausstoß moderner Diesel-Pkw viel zu hoch
Berlin - Moderne Diesel-Pkw überschreiten im Alltag die Grenzwerte für gesundheitsschädliche Stickoxide um ein Vielfaches. Das zeigen Tests und Berechnungen für das Umweltbundesamt, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Der gültige Euro-6-Grenzwert liegt bei 80 Milligramm pro Kilometer, auf der Straße stoßen die Euro-6-Diesel aber im Schnitt übers Jahr 507 Milligramm aus - mehr als sechsmal so viel. Auch die gesamte deutsche Diesel-Flotte ist demnach viel schmutziger als bisher angenommen.

04:06 Uhr
Merkel und Ivanka Trump bei Gipfel zur Stärkung von Frauen
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt gemeinsam mit der Tochter des US-Präsidenten, Ivanka Trump, heute in Berlin an einem internationalen Gipfel zur Stärkung von Frauen teil. Ziel der Veranstalter ist, Frauen in eine bessere wirtschaftliche Lage zu versetzen, ihnen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen sowie eine größere Beteiligung am Unternehmertum zu ermöglichen. Der sogenannte «Women20 Summit» wird heute und morgen im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft ausgerichtet.

04:02 Uhr
Millionen Versicherte können Stimme bei Sozialwahl abgeben
Berlin - Heute startet die Sozialwahl 2017. Rund 52 Millionen Renten- und Krankenversicherte können daran teilnehmen. Die dafür nötigen Wahlunterlagen sollen ab dem Morgen im Briefkasten der Wahlberechtigten landen. Sie hoffe, dass möglichst viele Menschen bei dieser Sozialwahl ihre Stimme abgeben, sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach. Gewählt werden die Selbstverwaltungen gesetzlicher Sozialversicherungen. Die Wähler haben bis Ende Mai Zeit für die Briefwahl.

03:57 Uhr
Blutige Proteste: Bereits 24 Tote in Venezuela
Caracas - Bei neuen Protesten im krisengeschüttelten Venezuela sind mindestens zwei weitere Menschen getötet worden. Damit sind dem blutigen Machtkampf schon 24 Menschen zum Opfer gefallen. Wie der Menschenrechtsbeauftragte der Regierung mitteilte, wurde in der Stadt Mérida ein Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung durch einen Schuss in den Hals getötet. Außerdem starb in der Stadt Barinas ein Demonstrant durch Schüsse. Im ganzen Land gingen wieder Hunderttausende für Neuwahlen auf die Straße.

03:55 Uhr
Gericht beschäftigt sich mit Facebook-Daten
Berlin - Muss Facebook den Eltern eines verstorbenen Mädchens Zugang zu dessen Benutzerkonto verschaffen? Diese Frage beschäftigt heute das Berliner Kammergericht. Geklagt hatte eine Mutter, deren Tochter 2012 unter bislang ungeklärten Umständen ums Leben gekommen war. Die Eltern erhoffen sich von den Chat-Nachrichten oder Chronik-Einträgen des in einen «Gedenkzustand» versetzten Accounts Rückschlüsse auf die Todesumstände des Teenagers. In erster Instanz hatte das Berliner Landgericht im Sinne der Klägerin entschieden.

03:13 Uhr
Blutige Proteste: Mehrere Tote in Venezuela
Caracas - Bei Protesten im Machtkampf in Venezuela sind mindestens zwei weitere Menschen getötet worden. Wie der Menschenrechtsbeauftragte der Regierung mitteilte, wurde in Mérida ein Mitarbeiter der Verwaltung durch einen Schuss in den Hals getötet. Die Regierung machte die Opposition für die Tragödie verantwortlich, da es sich um Demonstranten gehandelt habe, die für Präsident Nicolás Maduro auf die Straße gingen. In der Stadt Barinas starb mindestens ein Mann durch Schüsse, hier machte die Opposition wiederum Motorradbanden der Sozialisten verantwortlich.

03:10 Uhr
Starkes Erdbeben erschüttert Küste Chiles
Santiago de Chile - Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat die Pazifikküste Chiles erschüttert. Wie die chilenische Erdbebenwarte mitteilte, lag das Zentrum des Bebens im Meer gut 70 Kilometer westlich der Hafenstadt Valparaíso. Es seien weder Opfer noch größere Schäden verzeichnet worden, erklärte Chiles Innenminister Mario Fernández. Erste Evakuierungsanordnungen wurden wieder aufgehoben, nachdem klar wurde, dass keine Tsunamigefahr besteht. Es kam aber zu einigen Unterbrechungen bei der Stromversorgung in Valparaíso.

01:56 Uhr
Verstecktes Chemie-Labor auf Grundstück - Mann bei Explosion verletzt
Großbartloff - Ein 20-Jähriger ist in Thüringen bei Sprengstoffexperimenten auf dem Grundstück der Eltern lebensgefährlich verletzt worden. Ermittler fanden dort ein verstecktes Labor sowie Chemikalien, die sich für die Herstellung von Sprengstoff eigneten. Bei den Ermittlungen hätten sich Hinweise darauf ergeben, dass sich der 20-Jährige als «Hobbychemiker» ausprobiert haben soll. Laut Polizei gebe es aber keine Hinweise, dass der Mann einen Einsatz der gebastelten Sprengsätze plante.

01:53 Uhr
Elton John sagt wegen schwerer Infektion Konzerte ab
Los Angeles - Elton John muss wegen einer «gefährlichen und ungewöhnlichen» bakteriellen Infektion geplante Konzerte in Kalifornien und Las Vegas absagen. Laut seiner Sprecherin war der britische Pop-Star nach einer Tour durch Südamerika auf dem Rückflug von Chile nach England schwer erkrankt. Nach zwei Nächten auf der Intensivstation und einem «längeren» Krankenhausaufenthalt sei er inzwischen zu Hause und müsse sich nun ausruhen. Anfang Juni soll Elton John in England wieder auf der Bühne stehen.

01:13 Uhr
Wirbel um Treffen Gabriels mit israelischen Menschenrechtlern
Jerusalem – Ein geplantes Treffen von Außenminister Sigmar Gabriel mit linken Menschenrechtsorganisationen während seines Antrittsbesuchs in Israel sorgt für Wirbel. Israelische Medien berichten, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erwäge deswegen eine Absage seines für heute geplanten Gesprächs mit Gabriel. Angeblich habe Netanjahu seinen Gast aus Deutschland vor die Wahl gestellt, sich mit den Menschenrechtlern oder mit ihm zu treffen. Gabriel wollte sich dazu nicht äußern. Auch von Netanjahus Büro gab es keine Stellungnahme.

00:46 Uhr
Erdbeben in Chile - Küstenregion bei Valparaíso betroffen
Santiago de Chile - Ein Erdbeben der Stärke 6,7 hat die Küste Chiles erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag 25 Kilometer von der Hafenstadt Valparaíso entfernt. Die US-Erdbebenwarte sprach sogar von einer Stärke von 7,1. Über Schäden wurde bislang nichts bekannt. Für mehrere Regionen wurden Evakuierungsmaßnahmen angeordnet, dann aber schnell wieder aufgehoben, da keine Tsunamigefahr bestand. In der Region gibt es oft starke Erdbeben.

00:00 Uhr
Demokraten bilden Front gegen Le Pen
Paris - Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich wollen die unterlegenen Sozialisten und Konservativen dem linksliberalen Favoriten Emmanuel Macron den Weg ins höchste Staatsamt ebnen. Ziel ist es, die Rechtspopulistin Marine Le Pen unter allen Umständen zu stoppen. Der scheidende Präsident François Hollande rief zur nationalen Einheit auf, um die rechtsextreme Gefahr zu bannen. Le Pen gab am Abend bekannt, dass sie vorübergehend den Vorsitz des Front National niedergelegt hat, um sich auf die Präsidentschaftskandidatur zu konzentrieren.
Quelle: dpa
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