Moderator: Hits der 70er bis Heute
Sendung: Wach durch die Allgäuer Nacht
 
 
Samstag, 21. Januar 2017 ... Kurzmeldungen des Tages

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04:49 Uhr
Nach Trumps Amtsantritt Großdemo in Washington
Washington  - Tag eins nach dem Machtwechsel: Mit Donald Trumps Ankündigung eines radikalen politischen Kurswechsels und einschneidenden Veränderungen erwacht Amerika heute das erste Mal mit dem neuen US-Präsidenten. Während der Tag des neuen Staatsoberhaupts mit einer Andacht in der National Cathedral beginnt, wollen in der Hauptstadt Hunderttausende zum Anti-Trump-Protest zusammenkommen. Es wird wohl eine der größten Demonstrationen in den USA seit vielen Jahren werden. Trump grenzte sich in seiner Rede nach der Vereidigung gestern massiv von der Politik seines Vorgängers Barack Obama ab.

04:45 Uhr
Retter suchen die ganze Nacht nach Vermissten im Hotel in Italien
Rom - Die ganze Nacht hindurch haben Katastrophenhelfer am Ort des verschütteten Hotels im italienischen Erdbebengebiet gearbeitet, um Überlebende aus den Trümmern zu retten und Vermisste zu suchen. Gestern Abend hatten sie vier Kinder und eine Frau ins Freie gebracht, die das Lawinenunglück überlebten und mehr als 40 Stunden in dem zerstörten Gebäude unter Schneemassen ausgeharrt hatten. Die Helfer hatten fünf weitere Überlebende ausgemacht, die aber noch nicht aus den Trümmern gerettet werden konnten.

04:20 Uhr
Trump tanzt mit Melania zu Sinatras «My Way»
Washington - Zum Abschluss der Vereidigungsfeierlichkeiten haben Donald und Melania Trump am Abend ihre ersten Runden als «First Couple» der USA auf dem Tanzboden absolviert. Der frischgebackene US-Präsident schwenkte seine First Lady bei einem Ball zu den Klängen des Sinatra-Songs «My Way» - offenbar eine Bekräftigung seiner politischen Botschaft, Washington umzukrempeln. In seiner Antrittsrede hatte Trump einen radikalen politischen Kurswechsel angekündigt. Die «Vergessenen» in den USA würden nicht länger vergessen werden, sagte er.

03:50 Uhr
Gambias abgewählter Präsident Jammeh kündigt Rücktritt an
Banjul  - Angesichts einer drohenden Entmachtung durch ausländische Truppen hat der abgewählte gambische Präsident Yahya Jammeh seinen Amtsverzicht erklärt. Nach Verhandlungen mit westafrikanischen Vermittlern in der Nacht sagte Jammeh im staatlichen Fernsehen, er habe sich entschieden, die Führung abzugeben. Es sei nicht nötig, «dass auch nur ein Tropfen Blut vergossen wird.» Seinen Nachfolger, den im Dezember gewählten Adama Barrow, erwähnte er nicht. Jammeh hatte sich bis zuletzt geweigert, die Macht abzugeben.

03:48 Uhr
In Europa wachsen Sorgen nach Antrittsrede Trumps
Berlin  - Der radikale Kurswechsel des neuen US-Präsidenten Donald Trump ist in Deutschland und Europa massiv kritisiert worden. Dabei wachsen vor allem die Sorgen vor einem US-Protektionismus mit neuen Handelsbarrieren. Zugleich gab es Aufrufe, Europa müsse nun enger zusammenrücken. Trump will eine Politik des Schutzes eigener Wirtschaftsinteressen verfolgen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel warb für eine neue Wirtschaftsstrategie mit Asien. Im ZDF sagte der Vizekanzler auch, die Lehre aus Trumps Erfolg für Europa laute, mehr zusammenzuhalten.

03:10 Uhr
Trump leitet erste Schritte gegen Gesundheitsreform ein
Washington - US-Präsident Donald Trump hat bereits kurz nach seinem Amtsantritt erste Schritte gegen die Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama eingeleitet. Er unterzeichnete im Weißen Haus eine Anordnung «zur Erleichterung der Lasten durch Obamacare». Die Behörden sollten dazu alle ihnen unter dem Reformgesetz möglichen Freiräume nutzen. Trumps Sprecher nannte das eine Übergangslösung,
bis «Obamacare» rückgängig gemacht und durch eine neue Regelung ersetzt worden ist. Die Aufhebung der Gesundheitsreform gehört zu den wichtigsten innenpolitischen Vorhaben Trumps und der Republikaner.

02:53 Uhr
Parlament billigt Erdogans Präsidialsystem
Ankara - Die von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebte Verfassungsreform für ein Präsidialsystem in der Türkei ist vom Parlament verabschiedet worden. Das Reformpaket bekam in der Nationalversammlung die nötige Dreifünftelmehrheit. In Kraft treten können die Änderungen allerdings erst, wenn das Volk in einem Referendum zustimmt. Die Volksabstimmung ist für das Frühjahr geplant. Das Präsidialsystem würde Erdogan deutlich mehr Macht verleihen und das Parlament schwächen.

02:46 Uhr
Peruanischer Vulkan Sabancaya spuckt Asche
Lima - Wegen des Ausbruchs des Vulkans Sabancaya hat die peruanische Regierung in 17 Bezirken des südlichen Departements Arequipa den Notstand ausgerufen. Asche aus dem Vulkan ging in einer Entfernung von 40 Kilometern nieder. Der Vulkan, der rund 80 Kilometer nordwestlich von der Stadt Arequipa liegt, zeigt seit Anfang November eine steigende Aktivität. Bislang wurden 60 Explosionen verzeichnet. Die Asche des 5970 Meter hohen Sabancaya könne Wasserläufe und Saatfelder verseuchen, warnte der Notdienst.

02:17 Uhr
Mächtigem Kartellboss «El Chapo» wird in den USA der Prozess gemacht
New York - Nach seiner Auslieferung in die USA wird dem mexikanischen Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán in New York der Prozess gemacht. Die Anklageschrift umfasse 17 Punkte, darunter Drogenschmuggel, Geldwäsche und illegaler Waffengebrauch, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Wenn Guzmán nur in einem der Punkte für schuldig befunden wird, bedeutet das schon eine lebenslange Haftstrafe für ihn. Laut einer Absprache zwischen den Behörden in Mexiko und der USA ist die Todesstrafe aber ausgeschlossen. Vor einem New Yorker Richter plädierte Guzmán zunächst auf nicht schuldig.

01:45 Uhr
Zeitung: Private Krankenkassen sollen in Mutterschutz-Phase zahlen
Berlin - Private Krankenversicherungen sollen nach einem Zeitungsbericht verpflichtet werden, selbstständigen Frauen in der Phase des Mutterschutzes sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt eines Kindes Krankentagegeld zu zahlen. Voraussetzung sei, dass eine private Krankentagegeld-Versicherung bestehe, berichtet die «Rheinische Post». Der Gesetzgeber wolle damit eine Schutzlücke für selbstständige privat versicherte Frauen schließen. Das Vorhaben solle am 25. Januar in den Bundestag eingebracht werden und mit dem geplanten Heil- und Hilfsmittelgesetz beschlossen werden.

01:43 Uhr
Zeitung: Neues System zur besseren Gefährder-Einschätzung
München - Die Sicherheitsbehörden führen nach einem Zeitungsbericht ein neues Computersystem ein, mit dem gefährliche Gefährder früher erkannt werden können. Es wurde in jahrelanger Arbeit vom Bundeskriminalamt gemeinsam mit der Universität Zürich entwickelt und soll die Bewertung des Gefahrenpotenzials objektivieren, berichten «Süddeutsche Zeitung», NDR und WDR. Das System namens «Radar» basiert demnach auf Erkenntnissen über die Vorgehensweise von 30 Attentätern sowie 30 Gefährdern und sogenannten relevanten Personen, also potenziellen Terrorhelfern.

00:59 Uhr
Peru: Keine Hoffnung auf Überlebende der verschütteten Kumpel
Lima - Keiner der sieben seit mehreren Tagen in einer Kupfermine in Peru verschütteten Bergleute hat nach Einschätzung der Rettungsteams überlebt. Die Feuerwehr barg die Leiche des einzigen Bergarbeiters, von dem in den vergangenen Tagen Lebenszeichen empfangen worden waren. Eine Schlamm- und Gerölllawine hatte das 220 Meter unter der Erde liegende Bergwerk «La Purísima» bei Acarí, 500 Kilometer südwestlich von Lima, verschüttet. Die Feuerwehr wollte jetzt abziehen, Polizei und Bergwerkteams sollen die Leichen bergen.

00:45 Uhr
Sarah Joelle Jahnel fliegt aus RTL-Dschungelcamp
Berlin - Sarah Joelle Jahnel ist aus dem Dschungelcamp geflogen. Die Ex-Teilnehmerin der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» bekam am Abend die wenigsten Stimmen der Zuschauer. «Ich habe es gewusst», kommentierte die 27-Jährige ihr Ausscheiden. Sängerin Fräulein Menke hatte am Donnerstagabend als erste das RTL-Dschungelcamp «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» verlassen müssen. Damit sind noch zehn Teilnehmer in Ost-Australien. Sie spielen bis zum 28. Januar um den Titel «Dschungelkönig».
Quelle: dpa
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