Moderator: Hits der 70er bis Heute
Sendung: Der AllgäuHIT-MIX
 
 
Samstag, 23. September 2017 ... Kurzmeldungen des Tages

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12:17 Uhr
Riss im Staudamm - 320 Menschen in Puerto Rico in Sicherheit gebracht
Isabela - Auf der Karibikinsel Puerto Rico hält ein Riss in einem großen Staudamm die Menschen weiter in Atem. 320 Menschen seien aus den besonders gefährdeten Gebieten am See Guajataca im Nordwesten der Insel in Sicherheit gebracht worden, zitierte die Zeitung «El Nuevo Día» Juan Vargas vom Gesundheitsamt der Stadt Isabela. Die Behörden beobachteten demnach weiterhin einen Riss in der Mauer, der etwa 60 Zentimeter lang sei. Gleich nach der Entdeckung des Risses waren die unmittelbar von einer möglichen Überflutung gefährdeten Viertel in den Orten Isabela und Quebradillas evakuiert worden.

12:11 Uhr
Konservative bei Parlamentswahl in Neuseeland klar vorn
Wellington - Bei der Parlamentswahl in Neuseeland zeichnet sich ein klarer Erfolg der regierenden Konservativen unter Ministerpräsident Bill English ab. Nach Auszählung der Hälfte der abgegebenen Stimmen lag die National Party bei 46,7 Prozent. Zur Mehrheit der Sitze im Parlament reichte das aber nicht. Damit wäre English auf einen Koalitionspartner angewiesen, möglicherweise die rechtspopulistische Anti-Einwanderungs-Partei New Zealand First. Die sozialdemokratische Labour-Partei mit ihrer Spitzenkandidatin Jacinda Ardern kam auf etwa 35,5 Prozent. Allerdings kann es im Lauf der Auszählung noch erhebliche Verschiebungen geben.

12:02 Uhr
Jella Haase: Berlin wird den Menschen weggenommen
Berlin - Schauspielerin Jella Haase sorgt sich um ihre Heimatstadt Berlin. «Die Mieten steigen so drastisch, dass alle irgendwie verdrängt werden. Ich glaube, hier passieren gerade ähnliche Fehler wie in Paris und London, dass die Stadt irgendwie verkauft und den Menschen weggenommen wird, denen sie eigentlich gehört», sagte die 24-Jährige der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Sie rief die Politik auf, etwas dagegen zu tun. Der dritte Teil von «Fack ju Göhte» soll im Oktober in die Kinos kommen. Jella Haase ist wieder als Chantal zu sehen.

11:57 Uhr
Air-Berlin-Verkauf soll bis zu 350 Millionen bringen
Berlin - Der Verkauf der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin bringt wohl genug Geld in die Kasse, um den staatlichen Überbrückungskredit von 150 Millionen Euro zurückzuzahlen. Wie «Bild»-Zeitung und «B.Z.» berichten, geht der Gläubigerausschuss von Gesamteinnahmen zwischen 250 und 350 Millionen Euro aus. Damit solle der Kredit zurückgezahlt werden, den die Bundesregierung bereitgestellt hatte, um Air Berlin in der Luft zu halten. Details zur Zerschlagung von Air Berlin und zum Verkauf der Einzelteile an verschiedene Bieter sollen am Montag bekanntgegeben werden.

11:53 Uhr
Vulkan brodelt auf Bali - Mehr als 14 000 Anwohner fliehen
Jakarta - Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali rechnen die Behörden mit einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Vulkans Mount Agung. Die Lage sei besorgniserregend, es gebe Furcht vor einer plötzlichen Eruption, sagte der Vulkanologe der Regierung, Gede Suantika. Der über 3000 Meter hohe Mount Agung im Distrikt Karangasem ist seit Tagen sehr aktiv. Seit gestern Abend gelte die höchste Alarmstufe vier, wie es von der Nationalen Katastrophenschutzbehörde hieß. Mehr als 14 000 Anwohner aus Dörfern in der Nähe des Vulkans haben mittlerweile ihre Häuser verlassen.

11:48 Uhr
Merkel ruft zum Werben um unentschlossene Wähler auf
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre CDU am letzten Tag vor der Bundestagswahl zum Werben um unentschlossene Bürger aufgerufen. «Viele entscheiden sich erst in den letzten Stunden», sagte die Parteivorsitzende bei einem Termin mit jungen CDU-Wahlkampfhelfern in Berlin. Nun gelte: «Ran an den Speck!» FDP-Chef Christian Lindner geht indes davon aus, dass die Union nach der Bundestagswahl am Sonntag wieder ein Bündnis mit der SPD eingehen wird. «Ich glaube, es wird eine neue große Koalition geben und dann darf nicht die AfD die Opposition anführen», sagte Lindner in der Sendung «Wahl 2017 - Die Schlussrunde» von ARD und ZDF.

11:34 Uhr
Jugendlicher von Auto erfasst und getötet
Murr - Ein 16-Jähriger ist beim Überqueren einer Straße in Baden-Württemberg von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist der Jugendliche in Murr bei Ludwigsburg gestern Abend trotz roter Ampel über die Straße gelaufen. Dem Bericht zufolge war der 16-Jährige mit mehreren Menschen unterwegs. Allerdings soll er ihnen mit einigem Abstand gefolgt sein. Vermutlich um den Anschluss nicht zu verlieren, beschleunigte er seinen Schritt, übersah aber, dass die Ampel inzwischen rot anzeigte. Während ein erster Autofahrer dem Mann auf der Fahrbahn ausweichen konnte, prallte der folgende Fahrer gegen den Fußgänger.

11:32 Uhr
Behörden räumen Wohnhaus in Krefeld wegen Brandgefahr
Krefeld - Wegen Mängeln beim Brandschutz haben die Behörden in Nordrhein-Westfalen ein weiteres Wohnhaus evakuiert. Das Haus sei nun leer und der Einsatz abgeschlossen, sagte ein Feuerwehrsprecher 25 Bewohner hätten das Haus verlassen müssen. Die Stadtverwaltung hatte die Probleme bei Kontrollen gestern Abend entdeckt und die unverzügliche Räumung angeordnet. Den Betroffenen wurde Platz in Notunterkünften angeboten. Erst am Donnerstag hatten 800 Bewohner eines Hochhauskomplexes in Dortmund ihre Wohnungen verlassen müssen. Die Stadt hatte dort auch Brandschutz-Probleme festgestellt.

10:12 Uhr
Grüne dringen auf klare Kriterien für regionale Lebensmittel
Berlin - Die Grünen dringen auf verpflichtende Vorgaben, wenn Anbieter Lebensmittel als «regional» anpreisen wollen. «Wir brauchen klare Kriterien», sagte die Grünen-Verbraucherexpertin im Bundestag, Nicole Maisch, der dpa. Nur so bekämen Kunden echte Orientierung. Konkret sollten Angaben zu einer regionalen Herkunft freiwillig sein, dann würde aber eine Definition dafür auf dem Etikett zur Pflicht. Die Bundesregierung setzt zur Information von Verbrauchern weiter auf das 2014 eingeführte «Regionalfenster». Das Siegel zeigt etwa, woher die Hauptzutat stammt und wie hoch der Anteil regionaler Zutaten ist. Auch die Union sieht Handlungsbedarf für mehr Verlässlichkeit.

10:07 Uhr
FDP-Chef Lindner: «Es wird eine neue große Koalition geben»
Berlin - Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner geht davon aus, dass die Union nach der Bundestagswahl am Sonntag wieder ein Bündnis mit der SPD eingehen wird. «Ich glaube, es wird eine neue große Koalition geben und dann darf nicht die AfD die Opposition anführen», sagte Lindner auf die Frage nach seinem Wahltipp in der Sendung «Wahl 2017 - Die Schlussrunde» von ARD und ZDF. Die FDP wolle deshalb den dritten Platz erringen. Die jüngsten Umfragen sehen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen AfD, FDP und Linken um den dritten Platz. Die Grünen sind demnach leicht abgeschlagen.

09:20 Uhr
Brände nach Trockenheit und starken Winden in Griechenland
Athen  – Eine seit mehreren Wochen andauernde Dürre, Temperaturen bis zu 36 Grad und starke Winde haben in Griechenland zu Wald- und Buschbränden geführt. Wie die Feuerwehr mitteilte, musste sie binnen 24 Stunden in 72 Fällen ausrücken, um die Flammen zu bekämpfen. Betroffen war vor allem die Ferien-Halbinsel Chalkidiki im Norden des Landes. Dort seien zwei Häuser zerstört worden, berichtete das Staatsradio. Weitere Wald- und Buschbrände brachen im Norden und Osten der Hafenstadt Thessaloniki aus. Alle Brände konnten unter Kontrolle gebracht werden, teilten die Bürgermeister mit.

08:48 Uhr
Nazi-Waffe heizt Debatte um Kalaschnikow-Denkmal in Moskau an
Moskau  - Ausgerechnet ein Sturmgewehr der deutschen Wehrmacht versetzt die Moskauer Patrioten-Szene in Aufruhr. Nur drei Tage nach der Enthüllung eines ohnehin umstrittenen Denkmals für den russischen Waffenbauer Michail Kalaschnikow haben Experten einen feinen, aber gravierenden Schönheitsfehler entdeckt. In einem Sockelrelief hat sich demnach zwischen die martialische Darstellung von Waffen der Marke Kalaschnikow die schematische Zeichnung eines Sturmgewehrs vom Typ StG 44 geschlichen, wie es Nazi-Truppen im Zweiten Weltkrieg hatten. Kritiker wittern eine heimliche Provokation des Künstlers.

08:36 Uhr
Iran testet neue ballistische Rakete
Teheran - Der Iran hat nach eigenen Angaben mit Erfolg eine neue ballistische Rakete getestet. Die Rakete des Typs Choramschahr hat nach iranischen Medienangabeneine Reichweite von 2000 Kilometern und kann mehrere Sprengköpfe tragen. Die Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte auch ein Video von dem Test. Präsident Hassan Ruhani hatte gestern bei einer Militärparade erklärt, dass der Iran trotz der Kritik aus den USA sein Raketenprogramm fortsetzen wolle. Er sagte: «Wir sind für Frieden in der Region und der Welt, aber für die Verteidigung unserer Sicherheit brauchen wir keine Erlaubnis von den USA». 

08:31 Uhr
Begrüßungsfeier für einst entführte «Landshut» am Bodensee
Friedrichshafen - Mehrere tausend Schaulustige werden heute zur Ankunft der vor 40 Jahren von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine «Landshut» in Friedrichshafen erwartet. Die seit 2008 nicht mehr flugfähige Boeing 737 wird in Einzelteilen von einer Antonow 124 - das größte in Serie gebaute Frachtflugzeug der Welt - sowie einer Iljuschin 76 von Brasilien nach Deutschland gebracht. Die Maschine war im brasilanischen Fortaleza auf einem Flugzeug-Friedhof abgestellt. Künftig soll die «Landshut» im Dornier-Museum neben dem Bodensee-Airport in Friedrichshafen besichtigt werden können.

07:12 Uhr
Behörden haben 12 900 Reichsbürger erfasst
Berlin - Die Sicherheitsbehörden schätzen die Zahl der Reichsbürger hierzulande auf etwa 12 900. Von diesen haben rund 700 einen Waffenschein, wie die «Mitteldeutsche Zeitung» unter Berufung auf eine Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion berichtet. Die Bewegung erkennt die Bundesrepublik nicht an, spricht Behörden und Gerichten die Legitimität ab und behauptet, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Inzwischen wird sie vom Verfassungsschutz beobachtet, weil ihr auch Rechtsextremisten angehören.

07:11 Uhr
DIHK-Chef fordert Planungssicherheit für Firmen beim Brexit
Brüssel - Nach der Brexit-Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May fordert der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Martin Wansleben, mehr Klarheit über die künftigen Wirtschaftsbeziehungen gefordert. «Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit und keine Verlängerung der Hängepartie. Denn sie müssen jetzt wissen, worauf sie sich einstellen müssen», sagte Wansleben der dpa. Großbritannien verlässt Ende März 2019 die EU. May hatte gestern in ihrer Rede in Florenz eine daran angeknüpfte Übergangsfrist von zwei Jahren angeregt.

06:00 Uhr
Merkel betet nicht für CDU-Wahlsieg
Berlin - Die CDU-Spitzenkandidatin Angela Merkel betet nicht für einen Sieg bei der Bundestagswahl. «So konkret politisch bete ich nicht», sagte die Kanzlerin der «Bild». «Und Gebete sind ohnehin eine sehr persönliche Angelegenheit». Auch SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz sagte, Beten sei eine sehr intime Angelegenheit. «Als Politiker muss man immer wissen, dass es etwas Größeres gibt, als den eigenen Erfolg.» Merkel antwortete auf die Frage, was sie mit einem Millionengewinn im Lotto täte: «Ich persönlich spiele kein Lotto.» Auch Schulz erklärte: «Ich habe mein ganzes Leben noch nicht Lotto gespielt.»

05:54 Uhr
Nach Hurrikan «Maria»: Dammbruch in Puerto Rico droht
San Juan - Nach den verheerenden Überschwemmungen durch Hurrikan «Maria» droht auf der Karibikinsel Puerto Rico der Bruch eines großes Staudamms. «Sturmflutwarnung wegen eines drohenden Dammbruchs», warnte der Wetterdienst. Die Lage sei «extrem gefährlich.» Die Bewohner angrenzender Städte und Gemeinden wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Nach Angaben der Zeitung «El nuevo dia» sind 70 000 Menschen bedroht. Bisher wurden mindestens sechs Menschen in dem US-Außengebiet getötet. Mit weiteren Opfern wird gerechnet.

04:48 Uhr
Großdemonstration auf Mallorca gegen Massentourismus
Palma - Mehrere Tausend Demonstranten werden heute auf Mallorca zu einer Großkundgebung gegen den Massentourismus auf der Baleareninsel erwartet. Mehr als 50 Verbände und Institutionen haben zu der Protestaktion unter dem Motto «So weit ist es gekommen! Stoppt den Massentourismus!» aufgerufen. Auf Mallorca gab es den ganzen Sommer über immer wieder Proteste gegen die Auswirkungen des Massentourismus vor allem auf die Umwelt. Viele Mallorquiner sind aber auch wütend über den «Sauftourismus» vieler Deutscher und Briten.

04:42 Uhr
Facebook-Chef Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein
Menlo Park - Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat nach Widerstand von Investoren Pläne für eine neue Aktienstruktur zur Sicherung seines Einflusses im Konzern aufgegeben. Anleger hatten gegen die Abspaltung einer stimmrechtslosen Aktienkategorie geklagt. Laut Zuckerberg ist das für seinen Machterhalt nun ohnehin nicht mehr nötig. Dank der guten Kursentwicklung sei er inzwischen so reich, dass er sein philanthropisches Engagement finanzieren und zugleich in den nächsten 20 Jahren die Kontrolle bei Facebook behalten könne. Am Versprechen, 99 Prozent seiner Aktien zu spenden, ändere sich nichts.

04:42 Uhr
Technische Probleme zwingen Jet zu Landung in Schönefeld
Berlin - Technische Probleme haben eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft SunExpress mit rund 100 Passagieren an Bord zu einer Zwischenlandung in Berlin-Schönefeld gezwungen. Der Pilot meldete die Schwierigkeiten am späten Abend, wie die Airline und der Flughafen mitteilten. Gefahr für die Passagiere bestand nach Angaben eines Flughafensprechers zu keiner Zeit. Die Maschine war auf dem Weg von Hamburg nach Izmir in der Türkei. Die gestrandeten Fluggäste verbrachten nach Angaben einer Airline-Mitarbeiterin die Nacht am Flughafen.

03:49 Uhr
Nach May-Rede: Moody's stuft Bonität Großbritanniens ab
New York - Nur wenige Stunden nach der Brexit-Rede der britischen Premierministerin Theresa May hat die US-Ratingagentur Moody's ihre Einschätzung der Kreditwürdigkeit Großbritanniens nach unten korrigiert. Das Rating werde von «Aa1» auf «Aa2» gesenkt, teilte Moody's am späten Abend mit. Die Aussicht für die Staatsfinanzen habe sich «erheblich verschlechtert», hieß es zur Begründung. Es seien steigende Schulden zu erwarten, der Erfolg von Konsolidierungsbemühungen sei fraglich.

03:49 Uhr
Kuba vor UN: Trump fehlt «moralische Autorität»
New York - US-Präsident Donald Trump fehlt nach Ansicht des kubanischen Außenministers Bruno Rodriguez Parrilla «jede moralische Autorität», um die Vorgänge in dem Karibikstaat zu beurteilen. Rodriguez warf Trump in seiner Rede bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung zudem eine «fremdenfeindliche» Flüchtlingspolitik vor. «Der Bau von Mauern und Barrieren wie auch die Gesetze und Maßnahmen, die gegen die Flüchtlings- und Migrantenwellen angeordnet wurden, haben sich als grausam und ineffizient erwiesen.»

03:21 Uhr
Lawrow warnt vor US-Abkehr von Atomabkommen mit Iran
New York - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat vor negativen Folgen eines möglichen Austritts der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran gewarnt. «Das wäre ein sehr schlechtes Signal an Nordkorea», sagte er der Agentur Interfax zufolge in New York. Zugleich betonte der russische Chefdiplomat bei einer Pressekonferenz am Rande der UN-Vollversammlung, die gegenseitigen Drohungen Nordkoreas und der USA mit Atomtests und Krieg seien nicht hinnehmbar.

03:13 Uhr
Endspurt zur Wahl: Parteien werben um unentschlossene Bürger
Berlin - Am Tag vor der Bundestagswahl werben die Parteien letztmals um noch unentschlossen Wähler. Die CDU-Spitzenkandidatin, Kanzlerin Angela Merkel, besucht ihren Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz spricht in Aachen zu Anhängern und interessierten Bürgern. FDP-Chef Christian Lindner macht Station in Düsseldorf und Linken-Kandidat Dietmar Bartsch kommt nach Rostock. Die Grünen-Spitzenkandidaten Kathrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir sind weiter unterwegs auf einem 42-stündigen «Marathon» durch alle 16 Bundesländer.

03:13 Uhr
Bayern-Chef Rummenigge plädiert für Geduld beim Videobeweis
München - Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge plädiert für Geduld beim Videobeweis. Ein seriöses Urteil über das zu dieser Saison in der Fußball-Bundesliga eingeführte Hilfsmittel für den Schiedsrichter sei frühestens in der Rückrunde zu fällen. «Wir haben eine Testphase. Es war zu erwarten, dass das Thema anfangs Kinderkrankheiten hat. Wir sollten das frühestens im Januar, Februar oder März analysieren», äußerte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Abend im TV-Sender Eurosport.

02:04 Uhr
Trump gibt angeblich neue Einreisebeschränkungen bekannt
Washington - US-Präsident Donald Trump will angeblich neue Einreisebeschränkungen in die USA bekanntgeben. Das Heimatschutzministerium erklärte laut Medienberichten, man habe dem Weißen Haus Restriktionen für eine Reihe von Ländern empfohlen, die nach einem langen Prüfprozess den US-Standards der Terrorabwehr nicht genügten. An diesem Sonntag endet das 90-tägige vorläufige Einreiseverbot. Die neuen Regeln sollen den Angaben zufolge am Wochenende bekanntgegeben werden. Welche Länder genau betroffen sind, wurde nicht gesagt.

02:00 Uhr
Mexiko-Beben: 70 Verschüttete bisher geborgen
Mexiko-Stadt - Mehr als drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Mexiko schwindet die Chance, noch Überlebende in den Trümmern eingestürzter Gebäude zu finden. Seit dem Beben am Dienstag wurden rund 70 Menschen lebend geborgen. Nach Angaben des Zivilschutzes stieg die Zahl der Todesopfer auf 293. Es ist nun ein Wettlauf gegen die Zeit - da Menschen eigentlich nicht viel länger als 72 Stunden in den Trümmern überleben können. Mexiko rückt in der Not eng zusammen, die Bürger geben ein eindrucksvolles Beispiel von gelebter Solidarität.

01:57 Uhr
Nach Hurrikan «Maria»: Dammbruch in Puerto Rico droht
San Juan - Nach den verheerenden Überschwemmungen durch Hurrikan «Maria» droht auf der Karibikinsel Puerto Rico der Bruch eines großes Staudamms. Dabei handelt es sich um den Lago Guajataca im Nordwesten des Landes. Der Staudamm wird als Wasserkraftwerk zur Stromgewinnung genutzt. Die Bewohner angrenzender Städte und Gemeinden wurde aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Nach Angaben der Zeitung «El nuevo dia» sind 70 000 Menschen bedroht. Bisher wurden mindestens sechs Menschen in dem US-Außengebiet durch den Hurrikan getötet. Es wird mit weiteren Opfern gerechnet.

01:11 Uhr
Gericht lehnt Freigabe des Rettungsschiffs «Iuventa» ab
Trapani - Ein Gericht im sizilianischen Trapani hat den Antrag der deutsche Hilfsorganisation Jugend Rettet auf Freigabe ihres Rettungsschiffs «Iuventa» abgelehnt. Jugend Rettet reagierte mit Unverständnis. Die Hilfsorganisation sieht sich nach eigenen Angaben als «Opfer einer politischen Kampagne». Das Rettungsschiff «Iuventa» liegt seit August in Trapani vor Anker. Die italienischen Justiz ermittelt gegen die Hilfsorganisation. Ihr wird vorgeworfen, auf dem Mittelmeer bei der Rettung von Migranten mit Schleppern zusammengearbeitet zu haben.

00:52 Uhr
Liam Gallagher begeistert bei Reeperbahnfestival
Hamburg - Mit einem lange geheimgehaltenen Auftritt hat der britische Sänger Liam Gallagher am Abend die Besucher des Hamburger Reeperbahnfestivals begeistert. Einen Tag nach seinem 45. Geburtstag gab der ehemalige Frontmann der britischen Rockband Oasis im Club Docks ein Überraschungskonzert - die Veranstalter des viertägigen Musikspektakels rund um den Kiez hatten bis kurz vor dem Gig lediglich einen «Very Special Guest» angekündigt. Gallagher spielte alte Oasis-Klassiker wie «Wonderwall», aber auch einige Songs seines ersten Solo-Albums «As You Were», das am 6. Oktober erscheinen soll.

00:41 Uhr
Neuseeland wählt neues Parlament
Wellington - Neuseeland wählt heute ein neues Parlament. Nach den letzten Meinungsumfragen ist mit einem knappen Ergebnis zwischen den Konservativen, die seit 2008 an der Regierung sind, und der Labour-Opposition zu rechnen. Zu Beginn des Wahlkampfs lag die National Party unter Premierminister Bill English noch klar vorn. Dann gelang es Labour jedoch, mit der neuen Spitzenkandidatin Jacinda Ardern kräftig aufzuholen. Erwartet wird, dass keine der beiden großen Parteien eine Alleinregierung stellen kann, so dass eine Koalition erforderlich wird.

00:02 Uhr
AKP-Bürgermeister von Istanbul tritt überraschend zurück
Istanbul  - Der Bürgermeister der türkischen Millionenmetropole Istanbul ist überraschend zurückgetreten. Der AKP-Politiker Kadir Topbas kündigte an, sein Amt als Bürgermeister mit sofortiger Wirkung niederzulegen. Seine Verbindungen zur regierenden AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan werde er aber beibehalten. Topbas machte keine Angaben zu den Gründen seines Rücktritts. Örtliche Medien hatten berichtet, dass es zu Differenzen zwischen dem Bürgermeister und dem ebenfalls von der AKP dominierten Stadtrat über Stadtentwicklungspläne gekommen war.
Quelle: dpa
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