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Kreisausschuss mit Resolution für Elektrifizierung der Bahnlinie München-Lindau
13.03.2013 - 12:45
Die Elektrifizierung der Bahnlinie München-Lindau soll ohne weitere Verzögerung umgesetzt werden und spätestens 2020 abgeschlossen sein.
Diese Forderung enthält eine Resolution, die der Kreisausschuss des Unterallgäuer Kreistags jetzt auf den Weg gebracht hat. Endgültig darüber entscheiden wird der Kreistag. Mit der Resolution soll wiederholt deutlich gemacht werden, dass die Ertüchtigung der Bahnstrecke für die Region große Bedeutung hat.

Bereits im Jahr 2007 hatte sich der Kreistag in einer Resolution an die Bundesregierung, die Bayerische Staatsregierung, die mit der Finanzierung der Maßnahme befassten Fachministerien sowie die Deutsche Bahn gewandt. Mit der nun geplanten Resolution soll erneut ein Appell an diese Stellen gerichtet werden. Neben einer Umsetzung bis 2020 sollen die Verantwortlichen unter anderem dazu aufgefordert werden, die Finanzierung der Elektrifizierung zu klären.

Von Bedeutung ist diese auch, weil damit Verbesserungen im Bahn-Fahrplan verbunden sind, wie Landrat Hans-Joachim Weirather im Kreisausschuss sagte. Als die Schienenfahrpläne im Dezember 2011 im Zuge der Einführung der Neigetechnik geändert worden seien, hätten sich für den Landkreis Unterallgäu Nachteile ergeben. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft hat laut Weirather aber versichert, dass der Fahrplan mit der Elektrifizierung wieder besser werde. „Schon allein aus diesem Grund müssen wir daraufhin wirken, dass die Elektrifizierung kommt“, betonte der Landrat. Darüber hinaus ist die Elektrifizierung aus wirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen und ökologischen Gründen wichtig, wie es im Entwurf für die Resolution heißt.

 
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