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Ostallgäu - Kaufbeuren
Mittwoch, 12. November 2014
Landtagsabgeordnete stellen Dringlichkeitsantrag an Landesparlament
Herz und Pohl für den Curling Sport in Bayern

Zum Jahresende sind dunkle Wolken über dem Sitz des Deutschen Curling Verbandes in Füssen aufgezogen. Der Grund hierfür ist ein gemeinsamer Beschluss des Bundesinnenministeriums und des Deutschen Olympischen Sportverbandes. Einvernehmlich haben beide Institutionen sich darauf verständigt, die Sportförderung für die Curling-Sparte zum 31.12.2014 ersatzlos einzustellen.

Nun drohen in Füssen sprichwörtlich die Lichter auszugehen. Um den Verband vor einer Insolvenz zu bewahren, sahen sich die Verantwortlichen dort gezwungen, sämtliche Arbeitsverträge zum Jahresende zu kündigen. Völlig offen bleibt bis heute, wie eine zielgerichtete Verbandsarbeit für die olympische Sportart überhaupt noch aufrecht erhalten werden kann.

Damit wollen sich die FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag nicht abfinden. Die beiden Allgäuer Landesparlamentarier Dr. Leopold Herz und Bernhard Pohl haben deshalb im Namen ihrer Fraktion einen Antrag an das Landesparlament auf den Weg gebracht. Darin fordern die FREIEN WÄHLER "dass die Sportförderung für die Sportart Curling auch nach dem 31.12.2014 mindestens in Höhe der bisherigen Förderung weitergeführt wird".

"Keine olympische Sportart ist weniger wichtig als die anderen und der gewünschte sportliche Erfolg braucht vor allem eines: stabile Rahmenbedingungen. Ich hoffe sehr, dass durch unseren Antrag endlich Bewegung in die Sache kommt und der Deutsche Curling-Verband auch im kommenden Jahr weitergefördert wird. Es darf nicht sein, dass die Mitarbeiter in Füssen wegen einer unverständlichen Entscheidung aus Berlin nun pünktlich zu Weihnachten ihre Arbeit verlieren", erklärt Herz die Motivation zum Vorstoß seiner Fraktion.

Sein Kollege Bernhard Pohl, der Vizechef der FREIEN im Bayerischen Landtag, sieht sogar weiteres Unheil aufziehen. Pohl: "Nach allem was man hört soll die gesamte Spitzensportförderung in Deutschland umgestellt werden. Es steht deshalb zu befürchten, dass die Einstellung der finanziellen Förderung für den Curling-Sport kein Einzelfall bleiben wird. Dies hätte jedoch nicht nur massive Auswirkungen auf den Spitzensport, sondern auch auf Verbände und Kommunen, die viele Trainingsstätten bauen und Unterhalten", so die Befürchtung des ehemaligen Präsidenten des ESV Kaufbeuren.

Gemeinsam mit Herz will Pohl deshalb für den Erhalt einer schlagkräftigen Sportförderung in Bayern kämpfen: "Nicht erst bei den jüngsten Olympischen Spielen in Sotschi haben unsere Athleten in vielen Disziplinen gepunktet, die erst durch einen gezielten Aufbau von Strukturen überhaupt in unserer Heimat auf Topniveau betrieben werden können. Man denke etwa an die sensationelle Goldmedaille von Carina Vogt im Skispringen der Damen. Solche Erfolge fallen aber nicht vom Himmel, sondern sind das Ergebnis harter Arbeit, die nur Früchte tragen kann, wenn die finanziellen und strukturellen Voraussetzungen geschaffen sind", so Pohl abschließend.


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pohl herz curlingsport politik


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