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Rekordsommer bei der Nebelhornbahn - Aktionärsversammlung ohne große Überraschungen
11.04.2013 - 06:57
Echte Rekordzahlen im vergangenen Sommer und eine ausgewogene Bilanz zum Geschäftsjahr hat die Nebelhornbahn AG bei ihrer Aktionärsversammlung vorgestellt. Augustin Kröll und Peter Schöttl stellten den Rückblick, die Bilanz und einen Ausblick den Anteilshabern vor.
Die großen Gewinner sind die Energieversorger AÜW und Lechwerke, Kleinwalsertaler Bergbahnen und die Gemeinde Oberstdorf die, die größten Aktienpakete besitzen. Pro Aktie wurden 30 Cent ausgeschüttet. Das entspricht einer Gesamtausschüttung von 304.200,00 €. Gezeichnet sind etwas mehr als 900.000 Aktien wobei z.B. die KBB alleine über 200.000 Aktien im besitzt hat. Mitarbeiterzahlen und Beförderungszahlen bewegen sich seit Jahren stabil in festen Größen. Kein Grund zur kritischen Nachfrage. Nur Einzelne wollten es genau wissen: Bilanzen wurden hinterfragt und gängige Abläufe geprüft. Letztendlich war die Mehrheit der Aktionäre doch noch für eine Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zu gewinnen.

Da sich die Bergbahn im größten Naturschutzgebiet mit europäischem Schutzstatus befindet fordern einzelne Aktionäre seit Jahren einen Umweltbeauftragten um vorab und gemeinsam mit dem Naturschutz vor Ort konstruktive Lösungen zu erarbeiten. Vor allem die Großaktionäre konnten sich dazu aber nicht durchringen. Ebenfalls wurde über den Neubau der Gipfelstadion gesprochen die in den nächsten Jahren ansteht. Hier wird mit einer Summe von 3 Millionen Euro und mehr gerechnet, die aufwendet werden muss. (Michael Finger)

Symbolfoto: Bergbahn / Fellhornbahn Oberstdorf

 
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