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Sendung: Guten Abend Allgäu
 
 
(v.l.n.r.: Alexander Geiger (Lattemann & Geiger), Michael Lucke (AÜW), Ulrich Geiger (Lattemann & Geiger), Landrat Anton Klotz und Bgm. Werner Endres)
(Bildquelle: ALLGÄUER ÜBERLANDWERK GmbH)
 
Oberallgäu - Dietmannsried
Freitag, 1. Dezember 2017
Schnellladestationen für Elektroautos in Kempten
Eröffnung durch AÜW und Partner

Die Elektromobilität nimmt weiter an Fahrt auf. Damit

E-Mobilisten ihre Fahrzeuge schnellstmöglich wieder aufladen können, nimmt das Allgäuer Überlandwerk, gemeinsam mit den regionalen Partnern Lattemann & Geiger sowie McDonald‘s Kempten, die ersten DC-Ladestationen im südlichen Allgäu in Betrieb.

Bereits heute betreiben AÜW und die AllgäuStrom Partner eine öffentliche Ladeinfrastruktur mit insgesamt 30 Ladepunkten im Oberallgäu und in Kempten.

In den kommenden Monaten wird dieses Angebot weiter ausgebaut. Im Rahmen der Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur haben AÜW und die AllgäuStrom Partner insgesamt 21 neue öffentliche Ladesäulen beantragt und bewilligt bekommen.

 

Zwei Schnellladestationen in Kempten und Dietmannsried

Der Faktor Zeit genießt in unserer Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert. Auch im Bereich der Elektromobilität war die Zeit, die ein Elektroauto benötigt, um wieder vollgeladen zu werden, oftmals eine Hemmschwelle bei der Kaufentscheidung. Doch die Technologie hat sich schnell weiterentwickelt. Immer mehr E-Fahrzeuge haben die Möglichkeit mit hoher Ladeleistung die Akkus zu laden und somit den Ladevorgang auf eine gute halbe Stunde zu reduzieren.

 

„Besonders E-Mobilisten, die auf der Durchreise sind oder vor der Haustür keine eigene Lademöglichkeit haben, sind auf die so genannten Schnelladestationen angewiesen“, erläutert Michael Lucke, Geschäftsführer AÜW. „Bei den Standorten haben wir großen Wert darauf gelegt, dass die Zeit des Ladevorgangs für eine Erholungsphase genutzt werden kann.“, so Lucke weiter.

 

Regionale Zusammenarbeit ermöglicht rasche Umsetzung der Schnelllade-Standorte

„EnergieZukunft kann keiner allein – Elektromobilität auch nicht…“ So lautet das Motto der aktuellen AÜW Imagekampagne und beschreibt die Zusammenarbeit der vielen Akteure im Allgäu. Im Fall der beiden Schnellladestationen erfolgt die Zusammenarbeit zwischen AÜW und den Allgäuer Unternehmen Lattemann & Geiger in Dietmannsried sowie der Systemgastronomie Anton Beer, welche im südlichen Allgäu die McDonald´s Restaurants betreibt.

 

„Mit dem COFFEE friends, direkt an der Ausfahrt Dietmannsried an der A7 und dem McDonald´s Restaurant in Kempten am Kreuz B12/A7 realisieren wir die ersten Schnellladestationen in unserem Versorgungsgebiet und belegen somit zwei wichtige und gleichzeitig interessante Standorte. Wir danken unseren regionalen Partnern für die zukunftsweisende Zusammenarbeit.“, bedankt sich Michael Lucke.

Landrat Anton Klotz sowie Oberbürgermeister Thomas Kiechle betonten gleichermaßen, das Engagement und die Weitsicht der beteiligten Unternehmen und wünschen sich weitere dieser Allianzen im Allgäu. „Die Energiewende und die damit verbundene Veränderung der Mobilität prägen unsere Generation, wie kaum ein anderes Thema. Es freut mich sehr, dass wir viele Unternehmen und Akteure in Kempten und dem Oberallgäu haben, die ihren ganz persönlichen Beitrag zum Gelingen der EnergieZukunft beitragen. Heute sind es Lattemann & Geiger sowie McDonald´s Kempten, denen ich stellvertretend für ihr Engagement danke.“, fasst Thomas Kiechle, Oberbürgermeister der Stadt Kempten bei der Einweihung zusammen.


Installiert wurden zwei Ladestationen der Firma ABB einer Ladeleistung von bis zu 50 kW (Gleichspannung) und 43 kW (Wechselspannung). Die an den Ladestationen vorinstallierten Steckertypen eignen sich für alle gängigen Elektrofahrzeuge.

 

Die Schnellladestationen sind ab sofort nutzbar. Der Ladevorgang erfolgt ganz bequem über die AllgäuStrom Mobil Ladekarte oder die der ladenetz.de-Verbund-Partner. Alternativ können die Kunden den Ladevorgang auch via Kredit- oder EC-Karte bezahlen. Auf der AÜW Webseite (www.auew.de/elektromobilitaet) finden Sie detaillierte Preisinformationen.

 

Weitere Schnellladestationen in Planung

Im Förderantrag wurden bereits zwei weitere potentielle Standorte beantragt und bewilligt. Der Umsetzungszeitraum hängt laut AÜW davon ab, wie sich die Zahl der Elektrofahrzeuge entwickeln wird.

 

INFO:

Unterschied zwischen Schnell- und Normalladestationen
 

Schnellladestationen sind Ladesäulen mit einer Gleichstrom (DC) Ladeleistung von bis zu 50 kW und eignen sich besonders für das schnelle Vollladen der Fahrzeug-Batterien. Weiter bieten die Ladesäulen die Möglichkeit Fahrzeuge ohne DC-Schnellladeeinrichtung über die Wechselspannungstechnik mit bis zu 43 kW zu beladen. Geeignete Standorte befinden sich meist in unmittelbarer Nähe zu Fernverkehrsstraßen mit entsprechender Infrastruktur wie einem Café oder Restaurant zum Überbrücken der Ladezeit.
 

Normalladestationen sind meist mit einer Wechselspannungs-Leistung von 11 bis 22 kW pro Ladepunkt ausgestattet und befinden sich an zentralen Orten in Städten und Gemeinden. Der schnelle Ladevorgang steht hier nicht im Vordergrund, da das Fahrzeug länger stehen kann. Z.B. an großen Einkaufsmärkten, Schwimmbädern, Wanderparkplätzen oder an Talstationen von Bergbahnen.

 

Produkte und Dienstleistungen rund um die Elektromobilität

Neben der Ladeinfrastruktur verstehen sich AÜW und die AllgäuStrom Partner als Vordenker und Berater im Bereich der Elektromobilität. Privatkunden erhalten mit der AllgäuStrom Heimladebox eine sichere Lademöglichkeit für Zuhause, auf Wunsch sogar intelligent mit der eigenen PV-Anlage und dem Batteriespeicher verknüpft. Und die Ladekarte AllgäuStrom Mobil ermöglicht unterwegs den unkomplizierten Zugang zu über 1.200 Ladestationen in ganz Deutschland und weitere 10.000 Ladepunkte von Roamingpartnern.

„Für Hotels, Gewerbe- und Industriekunden arbeiten wir derzeit an Lösungen für den Aufbau von Ladeinfrastruktur unter Berücksichtigung eines intelligenten Lade- und Lastmanagement. Über ein Energiemanagement-System wird den Ladesäulen mitgeteilt, welches Auto zu welcher Zeit und für welche Strecke benötigt wird. So können mehrere Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden, ohne die Leistung drastisch zu erhöhen. Zusätzlich bieten wir auch die Wartung und den Service der Ladesäulen als Dienstleistung an und kümmern uns auf Wunsch um die komplette Abrechnung mit dem Kunden oder Mitarbeiter.“, gibt Stefan Nitschke, Leiter Marketing, Vertrieb und Produktmanagement von AÜW einen Ausblick auf die kommenden Monate. (PM)

 

 

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AÜW
 
               


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