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Sendung: Der AllgäuHIT-MIX
 
 
Allgäu Airport
(Bildquelle: Allgäu Airport Memmingen)
 
Memmingen
Dienstag, 17. Januar 2017
Umbau des Allgäu Airports verzögert sich
EU hat Bezuschussung durch Freistaat noch nicht genehmigt

Der Memminger Flughafen wird offenbar ein Jahr später umgebaut als ursprünglich geplant. So dauert die Erweiterung der Landebahn vermutlich bis Sommer 2018. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Wie die Zeitung weiter berichtet, fehlt noch immer die Genehmigung einer Förderung des Flughafens durch den Freistaat von Seiten der Europäischen Union. Dramatisch seien die Verzögerungen aber nicht, so Airport-Geschäftsführer Ralf Schmid im Interview bei Radio AllgäuHIT.

Der Freistaat Bayern will den Ausbau am Memminger Flughafen mit insgesamt 12,2 Millionen bezuschussen, jedoch hat die EU-Wettbewerbskommision den Zuschuss noch nicht genehmigt. Da diese prüft ob die benachbarten Flughäfen, durch die Zahlung  des Freistaates, nicht zu stark benachteiligt werden.

Ursprünglich hatte die Flughafen-Geschäftsführung bis Ende 2016 mit dem Okay aus Brüssel geplant, jetzt rechnet die Sprecherin des Allgäu-Airports, Marina Siladji gegenüber der SZ, bis Ende Januar mit der Genehmigung.

Durch die Verschiebungen lässt sich der ursprüngliche Zeitraum, der für den Ausbau geplant war, möglich nicht mehr halten. Weil die Arbeiten an der Piste nur in den Sommermonaten und nachts möglich sind, wird die Erweiterung vermutlich erst Mitte 2018 fertiggestellt.

Airport-Geschäftsführer Ralf Schmid stellte sich am Dienstagnachmittag den Fragen von Radio AllgäuHIT:

"In den nächsten 10 bis 14 Tagen benötigen wir eine Entscheidung aus Brüssel, um vielleicht noch dieses Jahr mit der Verbreiterung der Landebahn am Allgäu Airport beginnen zu können. Wir haben im Sommer nur ein schmales Zeitfenster, können nur nachts arbeiten und beachten natürlich den Naturschutz. Beispielsweise gilt es die Nistzeiten der Bodenbrüter zu beachten."

Da Flugzeuge bei starkem Nebel aus Sicherheitsgründen immer wieder auf die benachbarten Flughäfen München oder Stuttgart ausweichen müssen, soll die Landebahn des Allgäu-Airports verbreitert werden. Ralf Schmid gegenüber Radio AllgäuHIT:

In zehn bis fünfzehn Fällen pro Jahr müssen Flugzeuge auf andere Flughäfen ausweichen. Reisende möchten, wenn sie als Zielort Memmingen haben, auch gern dort landen und nicht in andere Städte umgeleitet werden. Der Ausbau der Landebahn ist auch kein neues Thema. Wir hatten dies von Anfang an ins Gespräch gebracht, da die zivile Luftfahrt breitere Landebahnen benötigt als das Militär. Wir schaffen lediglich einen Standard, den wir bisher so nicht haben, der aber immer Teil unseres Konzepts war.

Die geringere Breite der Start- und Landebahn hat den Allgäu Airport in der Vergangenheit bereits weitere Flugangebote gekostet. So können manche Airlines aufgrund eigener Richtlinien keine Flüge außerhalb von Standardbedingungen anbieten. Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid rechnet damit, dass nach Abschluss der Arbeiten ein noch größeres Interesse von Fluggesellschaften besteht, Flugzeuge in Memmingen zu positionieren. 

Als Airline will ich bei jedem Wetter mit meinen Flugzeugen rein- und rauskommen. (Ralf Schmid)

(Update 15:30 Uhr, Zitate Ralf Schmid)


Tags:
flughafen allgäu zuschuss eu



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