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(Bildquelle: ECDC Memmingen)
 
Memmingen
Montag, 26. September 2016
Magere Ausbeute in Wien und Budapest für Indians Frauen
Dennoch gute Einstimmung auf die kommende Bundesliga

In den beiden Auswärtspartien des EWHL Supercups in Wien und Budapest konnten die Frauen der Memminger Indians nur einen einzigen Punkt ergattern. Bei der Austria Sabres Selects unterlagen die Maustädterinnen im Penaltyschießen mit 1:2, knapp 20 Stunden später setzte es in Ungarn eine vermeidbare 0:3 Niederlage.

Ohne Emma Schweiger (Studienfahrt), Manuela Anwander (verletzt) und Franziska Brendel (Spiel Stammverein) traten die ECDC Mädels die weite Fahrt nach Wien und Budapest an. Unglücklicherweise verletzte sich noch vor dem ersten Spiel Carina Bitzer am Sprunggelenk, so dass Indians Coach Werner Tenschert zu Umstellungen gezwungen war. Mit vier Angriffs- und drei Defensivreihen starteten die Allgäuerinnen die Partie in Wien, die ihrerseits nur mit 13 Feldspielerinnen antraten. Zum ersten Mal von Beginn an stand Torhüterin Vanessa Muschik im Kasten der Indians.

Die junge Torhüterin hatte zunächst einiges zu tun, doch nach ein paar Minuten konnten die Allgäuerinnen die müden Beine von der Busfahrt ablegen und bestimmten immer mehr das Geschehen. Nicht unverdient dann der Führungstreffer durch Julia Seitz (16. Min). Beide Teams gingen ein ausgesprochen hohes Tempo, mit mehr Spielanteilen der Gäste. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Vorteile auf Memminger Seite, 12:4 lautete das Torschussverhältnis in diesem Drittel, doch Nicole Arnberger im Sabres Gehäuse war nicht zu überwinden. Dazu kam dann auch noch Pech bei zwei Pfostenschüssen der Allgäuerinnen. Dass die Indians ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnten rächte sich dann fünf Minuten vor dem Spielende. Während die Unparteiischen im Spielverlauf fünf oder sechs klare Fouls der Sabres ungeahndet ließen, musste Antje Sabautzki wegen einer Kleinigkeit für zwei Minuten in die Kühlbox. Ein Schuss der Gastgeber von der blauen Linie wurde zu einer Bogenlampe abgefälscht und landete unhaltbar für Vanessa Muschik im Netz des Memminger Tores. So ging es erstmals in dieser Saison in die Verlängerung. Doch auch hier blieb den Memmingerinnen das Pech treu, der Pfosten rettete zum dritten Mal für die Sabres.

Letztendlich musste das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden. Nach den ersten drei Schützen stand es 1:1 (Shannon Stewart hatte für die Indians getroffen), dann verwandelte Österreichs Nationalspielerin Charlotte Wittich den vierten Versuch für die Sabres zum Siegtreffer.

"Wir hatten eindeutig mehr vom Spiel, was auch im Chancenverhältnis von 37:20 zu unseren Gunsten zum Ausdruck kam. Es mangelte nur an der Verwertung. Erfreulich das hohe Tempo der Partie, das war ein richtig gutes Spiel heute" so die Manöverkritik von Memmingens Headcoach.

Nach einer kurzen Nacht und einer Anfahrt mit Hindernissen traten die Tenschert Schützlinge erstmals bei den KMH Budapest Selects an. Schon die äußeren Umstände versprachen nichts Gutes. Die Eishalle genügte keinesfalls den Ansprüchen einer höherklassigen Liga, von den Mannschaftskabinen ganz zu schweigen. Erst nach einem 200 Meter Marsch in voller Montur über eine Sportanlage erreichte man das eigentliche Spielfeld. Die Gastgeber waren von Beginn an spritziger als die Indians, bedingt dadurch dass deren für Samstag angesetzte Spiel gegen Ingolstadt vom Gegner abgesagt worden war. Die Ungarn nutzen diesen Vorteil aus und lagen nach 12 Minuten bereits mit 0:2 in Front. Danach erarbeiteten sich die Memmingerinnen aber immer mehr Szenen vor dem Tor der Hauptstädter. Das zweite Drittel gehörte dann fast ganz den Indians. 18:6 lautete hier die Schussbilanz, doch die starke Torfrau der Gastgeber Victoria Vigilanti glänzte mit tollen Paraden. Besonders hart traf die Allgäuerinnen dann der Ausfall von Verteidigerin Lena Kartheininger, die nach einem Foul mit einer Fingerverletzung noch vor dem letzten Seitenwechsel aufhören musste. Die Memminger Mädels zollten dann in den letzten 20 Minuten den Strapazen des Wochenendes Tribut, erarbeiteten sich zwar wieder ein klares Chancenplus, aber die Frische vom Vortag fehlte merklich. Mit dem dritten Treffer der Ungarn gut zwei Minuten vor Schluss war die Partie dann endgültig entschieden.

"Heute haben wir nicht unser bestes Spiel gezeigt, was aber aufgrund der gesamten Umstände verständlich war" meinte Indians Coach Tenschert. "Insgesamt aber war der EWHL Supercup mit sechs schweren Spielen eine sehr gute Einstimmung auf die am kommenden Wochenende beginnende Bundesligasaison."


Tags:
ECDC Eishockey Bundesliga Verloren



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