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Sendung: Der AllgäuHIT-MIX
 
 
Zentrumsleiter Dr. Björn Mück
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Kempten
Dienstag, 19. Dezember 2017
Hernienzentrum Kempten-Allgäu zertifiziert
Qualitätsgesicherte Behandlung von Leistenbrüchen am Klinikum Kempten

Rund 275.000 Leistenbrüche werden jährlich in Deutschland operiert. Am Hernienzentrum Kempten-Allgäu erfahren Patienten mit allen Arten von Bauchwandbrüchen (Leisten-, Schenkel- oder Nabelbrüchen sowie sehr komplexen Narbenbrüchen) eine umfassende qualitätsgesicherte Behandlung nach neuesten medizinischen Standards. Dies wurde der Abteilung der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie am Klinikum Kempten nun offiziell durch die Zertifizierung der DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie) bestätigt. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Arbeit vollständig den komplexen Anforderungen der Zertifizierung entspricht“, freut sich Zentrumsleiter Dr. Björn Mück.

Voraussetzung für eine Zertifizierung ist, dass das gesamte Spektrum an Operationstechniken (offen und minimalinvasiv) angeboten wird. Ein Zentrum wird nur zur Zertifizierung zugelassen, wenn die erforderlichen operativen Mindestmengen erreicht werden.

Dr. Mück: „Dies hat den Vorteil, dass nur Spezialisten die Operationen durchführen.“ So wird sichergestellt, dass es eine hohe Expertise und Routine bei den Operateuren gibt. Bei der Zertifizierung selbst waren die Auditoren bei mehreren Operationen anwesend.

Wichtigster Faktor für das Zertifikat war der Nachweis der Ergebnisqualität, also eine niedrige Komplikationsrate. Außerdem wurde überprüft, ob die Leitlinien der Hernienchirurgie eingehalten werden. Darüber hinaus mussten die Chirurgen nachweisen, dass sie sich regelmäßig in der Hernienchirurgie fortbilden, um stets auf dem neuesten Stand zu sein.

Eine weitere Voraussetzung war, dass am Klinikum regelmäßig eine Herniensprechstunde stattfindet, die laut Dr. Mück sehr gut von den Patienten angenommen wird. In der Sprechstunde werden die Patienten ausführlich über die Erkrankung und die Operation aufgeklärt. Nachdem die allgemeinchirurgischen Abteilungen des Klinikverbunds fusioniert haben, ist geplant im nächsten Jahr für die Patienten aus dem südlichen Oberallgäu auch eine Hernienspezialsprechstunde des Hernienzentrums an der Klinik Immenstadt anzubieten.

Positiv in die Bewertung floss mit ein, dass das Hernienzentrum Kempten Allgäu an der bundesweiten, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten „AWARE-Studie“ der Charité Berlin zur Behandlung von Narbenbrüchen teilnimmt, für die immer noch weitere Probanden gesucht werden.

Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0831-530-3001 (Sekretariat Allgemeinchirurgie) oder per E-Mail an hernienzentrum@kv-keoa.de an das Hernienzentrum Kempten-Allgäu wenden.(PM)

 


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leistenbruch drbjörnmück klinikumkempten allgäu



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