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Der Neptunbrunnen in Kaufbeuren
(Bildquelle: Kaufbeuren Marketing)
 
Kaufbeuren
Dienstag, 10. März 2015
Kaufbeuren sieht große Chance in Nähe zu München
Stadt will von Europäischer Metropolregion profitieren

Kaufbeuren sieht in der räumlichen Nähe zum Großraum München wichtige Chancen für die Stadtentwicklung. Um dieses Potential zu nutzen, ist Kaufbeuren Teil der Europäischen Metropolregion München e.V. (EMM). Dieser Zusammenschluss hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamten in der Region bestehenden Kräfte aus öffentlicher Hand, Kammern, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu bündeln, um Motor für Innovation und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu sein. Dafür sollen die unterschiedlichen Akteure optimal miteinander verknüpft werden. So möchte die EMM, die heute bereits eine der erfolgreichsten Wirtschaftsregionen Deutschlands bzw. Europas ist, diese Position beibehalten und stärken. Davon profitieren im Ergebnis auch wieder die zugehörigen Akteure, wie eben Kaufbeuren.

Zu den Themen Wohnen, Arbeiten und Mobilität führt die TU München im Auftrag der EMM mit Unterstützung der Stadt Kaufbeuren derzeit die sogenannte WAM-Studie durch. Die Stadtverwaltung Kaufbeuren (Projektpartner) erhofft sich aus der Studie wertvolle Erkenntnis für die künftige Stadtentwicklung und die örtliche Verbindung von Wohnen und Arbeiten. Kaufbeuren soll dabei noch attraktiver für Menschen aus dem Großraum München werden - ohne den Charakter einer reinen Pendler- oder gar Schlafstadt zu bekommen.

Bevölkerungszahl bleibt stabil

Die Bevölkerungsentwicklung von Kaufbeuren wird in den kommenden Jahren voraussichtlich sehr konstant verlaufen. Auf Grundlage der Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung kommt das Büro für Standort-, Markt- und Regionalanalyse Dr. Heider zu dieser Prognose. Insgesamt wird demnach die Bevölkerung Kaufbeurens im Vergleich zum Basisjahr 2010 prognostisch um nur ca. 0,5 % abnehmen. Dies entspricht mit geringer Abweichung dem landesweiten Trend. Dabei wird für Kaufbeuren eine positivere Entwicklung als für den Landkreis Ostallgäu und den Bezirk Schwaben vorhergesagt.

OB weist Darstellung der Freien Wähler entschieden zurück

Laut OB Bosse basieren diese Zahlen auf einer fundierten statistischen Betrachtung. „Leider zeichnen die örtlichen Freien Wähler aktuell ein deutlich düsteres Bild vom künftigen Kaufbeuren, das nach meiner Auffassung nicht den Tatsachen und unseren guten Zukunftschancen entspricht“, sagt der Oberbürgermeister.

Das A und O: Attraktive Rahmenbedingungen schaffen

Entscheidend ist es aus Sicht von OB Bosse, als Kommune aktiv dem demografischen Wandel zu begegnen. Das gelingt mit den richtigen Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze, einem attraktiven Wohnungsmarkt und gezielten Maßnahmen für Familien. In den vergangenen zehn Jahren ist in Kaufbeuren die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um rund 2.000 Personen gewachsen. Großansiedlungen wie von HAWE Hydraulik belegen die örtlichen Standortvorteile und verstärken den positiven Trend.

Wachstum herrscht auch am Kaufbeurer Wohnungsmarkt. Gemäß der städtischen Baulandausweisung und Projekten von privaten Bauträgern werden in Kaufbeuren in den Jahren 2015 und 2016 rund 425 Wohneinheiten neu entstehen. Dies soll den Bedarf für die eigene Bevölkerung, der vor Ort Beschäftigten und natürlich auch für Zuzugswillige decken. Derzeit ist die Nachfrage klar größer als das Angebot. Zu den Kaufbeurer Angeboten gehört das Programm Familienziel Kaufbeuren, eine Wohnbauförderung für Familien mit Kindern.


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münchen metropole profitieren chance



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