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15 neue Fachkräfte mit Christina Große (vorne im Bild), sowie Oberbürgermeister Stefan Bosse (Mitte).
(Bildquelle: AllgäuHIT/Stadt Kaufbeuren)
 
Kaufbeuren
Donnerstag, 12. Oktober 2017
15 Sprach-Kitas in Kaufbeuren und dem Unterallgäu
Fachkräfte kamen zum Erfahrungsaustausch im Gablonzer Haus zusammen

Sprachkompetenzen eröffnen allen Kindern gleiche Bildungschancen von Anfang an. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sprachliche Förderung besonders wirksam ist, wenn sie früh beginnt. Deshalb hat sich die Stadt Kaufbeuren für die Teilnahme am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ stark gemacht. Das Projekt wird vor Ort durch Mittel aus dem Bundesprogramm in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro bis Ende 2020 gefördert. Jede der Sprach-Kitas wird bis 2020 von einer zusätzlichen Fachkraft in der pädagogischen Praxis verstärkt und hinsichtlich der Handlungsfelder alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Zusammenarbeit mit Eltern und inklusive Pädagogik unterstützt.

Eine zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“, die bei der Stadt Kaufbeuren angesiedelt ist, unterstützt kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas.

Zu Beginn des Erfahrungsaustausches begrüßte Oberbürgermeister Stefan Bosse die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Vielfalt und Verschiedenheit gehören zum Alltag in unseren Kitas“, so Bosse. „Mit dem Bundesprogramm stärken wir die alltagsintegrierte sprachliche Bildung und schaffen so gleiche Chancen.“ Anschließend stellte Christina Große, Fachberaterin für die Sprach-Kitas bei der Stadt Kaufbeuren, das Projekt vor und gab Einblicke in die Arbeit jener Sprach-Kitas, die bereits mit der Umsetzung begonnen haben. „Durch das Bundesprogramm Sprach-Kitas haben die teilnehmenden Einrichtungen die Gelegenheit, sich träger- und landkreisübergreifend über fachpraktische Themen auszutauschen. Die regelmäßigen Verbundtreffen unterstützen die Fachkräfte und dienen der Reflexion ebenso wie dem Erfahrungsaustausch. Dieser fachliche Dialog ist ein wesentlicher Gewinn für die Weiterentwicklung und Sicherstellung der pädagogischen Qualität in den Kitas.“ Im Anschluss an den offiziellen Teil fanden sich die Fachkräfte zu einem gemeinsamen Foto zusammen, bevor sie dann in den Erfahrungsaustausch starteten.

Die folgenden Kitas nehmen am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ teil:

Seit März 2017 die Kaufbeurer Kitas Am Leinauer Hang, Blattneiweg, Jeschkenweg, Grünwalderstraße, Don Bosco und Am Sonneneck. Im Mai kam die Kita AWO Oberbeuren hinzu. Im September starteten die Kaufbeurer Kitas St. Peter und Paul, St. Ulrich, Herz Jesu, Guter Hirte, Heilige Familie und Arche sowie die Kita St. Stephan in Mindelheim mit dem Programm. St. Elisabeth in Türkheim kam Anfang Oktober als 15. und letzte Sprach-Kita dazu.

Über das Programm:

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend die alltagsintegrierte sprachliche Bildung, die inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit den Familien in den Kitas. Im Januar 2016 ist das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ gestartet. Mit der Anhebung der Mittel ab 2017 um jährlich 150 Millionen Euro – 600 Millionen mehr zwischen 2017 und 2020 – können insgesamt rund 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden. Der Bund stellt damit für das Programm „Sprach-Kitas“ im Zeitraum zwischen 2016 und 2020 Mittel im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung. PM


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Sprach-Kitas Kaufbeuren Gablonzer Haus



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