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Sendung: Guten Abend Allgäu
 
 
Nahe der Insel Mainau ist gestern ein Flugzeug in den Bodensee gestürzt
(Bildquelle: AllgäuHIT | Pixabay)
 
Bodensee - Mainau
Mittwoch, 9. August 2017
Flugzeugabsturz nahe der Insel Mainau
Vermutlich keine Überlebenden - Suchmaßnahmen vorläufig abgebrochen

Mittlerweile wurden die aufgrund von Starkwind unterbrochenen Bergemaßnahmen an der Unglücksstelle nahe der Insel Mainau wieder aufgenommen. Ein Geschäftsreiseflugzeug war gestern Mittag in den Bodensee gestürzt. Bisher konnten keine Überlebenden gefunden werden, auch die Identität der 2. Person im Flugzeug ist noch nicht bekannt. Beim Piloten handelte es sich um einen 74-Jährigen Schweizer. 

Heute gegen 14.30 Uhr wurden die wegen der gestrigen Starkwindwarnung unterbrochenen Bergemaßnahmen an der Unglückstelle wieder aufgenommen. Zur Bergung der bereits 
lokalisierten Wrackteile, an der das Technische Hilfswerk, die Wasserschutzpolizei sowie die Seepolizei des Kantons Thurgau beteiligt ist, wurde eine Fähre der Stadtwerke Konstanz angemietet, um die geborgenen Teile abtransportieren zu können.

An der Unglückstelle sind zudem ein Polizeihubschrauber und mehrere Polizeiboote im Einsatz, um die Bergungsmaßnahmen zu koordinieren, zu dokumentieren und ein bestehendes Überflugverbot zu überwachen sowie die Unglückstelle großräumig abzusperren.

Zum Ablauf und möglichen Ergebnissen der Bergungsarbeiten werden die Ermittlungsbehörden am späten Nachmittag eine gemeinsame Pressemitteilung herausgeben.

Mit einem Tauchroboter und in Zusammenarbeit mit Unterstützung des Seenforschungsinstituts Langenargen, das mit seinem Forschungsboot unterstützte, gelang es, erste Wrackteile in rund 50 Meter Tiefe zu lokalisieren.

Ein Vertreter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ist bereits an der Unglücksstelle eingetroffen und hat seine Untersuchungen in Zusammenarbeit mit den 
Ermittlungsbehörden aufgenommen. Erst im Laufe des Tages wird heute darüber entschieden, wie und von wem die Bergungsarbeiten durchgeführt werden.

Laut eines Vertreters der Unteren Wasserbehörde gehen aufgrund der bisher ausgetretenen Menge an Betriebsstoffen keine Umweltgefahren aus. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen dürfte es sich bei dem Piloten um einen 74-jährigen Schweizer handeln, die Identität der zweiten Person an Bord ist bislang nicht geklärt.

Aufgrund der aufgefundenen Trümmerteile und der vorgefundenen Spuren an der Unglücksstelle, die sich nördlich, zirka 500 Meter vom Ufer der Insel Mainau entfernt befindet, gehen die Ermittlungsbehörden derzeit davon aus, dass die Flugzeuginsassen den Absturz nicht überlebt haben. Der Bodensee hat in diesem Bereich eine Tiefe von zirka 50 Meter.

Zur Klärung der genauen Absturzursache, bittet die Polizei Zeugen, die Bildaufnahmen vom Geschehen gemacht haben, diese Daten auf der Plattform https://bka-hinweisportal.de der 
Polizei zur Verfügung zu stellen. Sonstige sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Konstanz unter der Telefonnummer 07531 995 - 3521 entgegen. PM


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Absturz Flugzeug Unglück



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