Moderator: Thomas Häuslinger
mit Thomas Häuslinger
Sendung: Heute im Allgäu
 
 

Nach Austausch: Aus dem Allgäu Abschied nehmen
09.07.2012 - 17:32
Der FDP-Bundestagsabgeordnete aus Kempten Stephan Thomae hatte für ein Jahr die Patentschaft für den amerikanischen Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschaftprogramms (PPP), Christopher Kendl, übernommen. Nach einem Jahr im Allgäu kehrt der Wahlallgäuer im Juli zurück nach Wisconsin in die Vereinigten Staaten.
Im Juni war Kendl gemeinsam mit mehr als 300 weiteren PPP-Stipendiaten aus ganz Deutschland bei der Abschiedsveranstaltung des Programms in Berlin. Die jungen Amerikaner wurden von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert und Philip D. Murphy, dem Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, im Bundestag empfangen. Dort berichteten sie über das Erlebte der vergangenen Monate. In Allgäuer Tracht gekleidet erklärte auch Christopher Kendl: „Ich bin sehr glücklich, diese Chance bekommen zu haben. Es war für mich sehr aufregend, Deutschland und das Allgäu aus der Nähe kennenzulernen.“ Auch der Kemptener Bundestagsabgeordnete Stephan Thomae zieht ein positives Fazit: „Für mich ist das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages ein voller Erfolg. Nachdem ich schon drei jungen Allgäuern einen einjährigen Aufenthalt in den USA ermöglichen konnte, habe ich mich sehr gefreut, dass ich Christopher Kendl bei seinem Austausch im Allgäu unterstützten durfte.“

Bei dem seit 1983 bestehenden Jugendaustauschprogramm zwischen dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag verbringen die Stipendiaten ein Jahr bei einer Gastfamilie, wo sie den Alltag ihres Gastlandes kennen lernen. Bis zum 14. September 2012 können sich Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren und junge Berufstätige und Auszubildende bis 24 Jahre direkt beim Bundestag für ein Stipendium bewerben.

 
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