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Symbolbild Hörsaal
(Bildquelle: AllgäuHIT/Pixabay)
 
Memmingen
Montag, 9. Oktober 2017
Dr. Ludwig Spaenle besucht das Memminger Hochschulzentrum
Kultus- und Wissenschaftsminister macht sich ein persönliches Bild vor Ort

Ein Jahr nach dem die ersten Studierenden im neuen Teilzeit-Studiengang „Systems Engineering“ ihr Studium aufgenommen haben, hat Bayerns Kultus- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle das Memminger Hochschulzentrum am Galgenberg besucht. Auf Einladung des Memminger Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek machte sich der Minister bei einem Rundgang, an dem neben Holetschek auch Oberbürgermeister Manfred Schilder, der Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, Professor Dr. Robert Schmidt sowie der Vizepräsident und Leiter des Memminger Hochschulzentrums, Professor Dr. Dirk Jacob und der Präsident der Hochschule Augsburg, Professor Dr. Gordon Thomas Rohrmair, teilnahmen, persönlich ein Bild von der hochmodernen Ausstattung (u.a. High-Tech-3D-Drucker) und den Begebenheiten vor Ort.

Am Galgenberg trifft modernste Technologie auf Fachkompetenz. Holetschek: „Wir sind in Memmingen auf einem guten Weg, zum Wintersemester 2017/2018 haben sich die Anmeldezahlen mit jetzt 18 Studenten verdreifacht. Damit liegt Memmingen mit Nördlingen, der zweiten vom Freistaat genehmigten Hochschulaußenstelle, gleich auf. „Die Entwicklung am Galgenberg geht in die richtige Richtung, aber müssen natürlich am Ball bleiben und alle Bemühungen darauf richten, den Hochschulstandort Memmingen weiter zu stärken und offensiv zu bewerben, bei den Unternehmern in der Region aber auch bei potentiellen Interessenten“, so der CSU-Politiker. Wissenschaftsminister Spaenle zeigte sich nach dem Rundgang beeindruckt: „Die Entwicklung hier in Memmingen ist absolut vorbildlich!“. Gerne werde er dies auch den Medienvertretern in München mitteilen. Laut Professor Dr. Jacob schließt der Studiengang eine inhaltliche Lücke, die durch die zunehmende Digitalisierung der Industrie entstanden ist: „Die Lerninhalte und die Lehrform sind innovativ, die Räumlichkeiten optimal und auch der Bedarf ist vorhanden“. Holetschek hatte darüber hinaus angeregt, offen zu sein bzw. sich einmal zu überlegen, ob dieses Modell wie es in Memmingen verwirklicht wurde auch auf andere Bereiche wie etwa die „Pflege“ übertragbar wäre. Spaenle zeigte sich dem Vorschlag gegenüber sehr aufgeschlossen.

 

Der Studiengang ist Teil des Verbundprojekts „Digital und Regional“ der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm und wird vom Bayerischen Wissenschaftsministerium jährlich mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert. Der Studiengang ist bei Anstellung in einem Unternehmen auf viereinhalb Jahre ausgerichtet und schließt mit dem Titel Bachelor of Engineering ab.

 

Austausch über bildungspolitische Themen

 

Im Anschluss an den Rundgang und Gesprächen zur Hochschulaußenstelle stand ein Austausch des Ministers mit den Schulleitern der Gymnasien aus dem westlichen Landkreis sowie der beiden Berufsschulen in Memmingen auf dem Programm. Thematisiert wurden u.a. die Stärkung der beruflichen Bildung, der Stellenwert der Wirtschaftsschulen, die Umsetzung der Gymnasialreform mit Rückkehr zum G9 sowie das neue Bildungspaket der Bayerischen Staatsregierung, im Rahmen dessen der Freistaat 2.000 Stellen zusätzlich für Bayerns Schulen, und zwar für alle Schularten, schaffen wird. Spaenle: „Mit dem Bildungspaket ´Für Bildung begeistern! Fördern, Fordern, Forschen´ wollen wir die Schulen nachhaltig stärken“.

 

Zuschuss für Landestheater Schwaben

 

Bayern verfügt über eine reiche und vielfältige Theaterlandschaft. Das umfasst nicht nur die repräsentativen staatlichen und städtischen Bühnen in München und Nürnberg, sondern auch die Vielfalt der kommunalen und privaten Theater. „Der Staat trägt gemeinsam mit den Kommunen Verantwortung auch für die nichtstaatlichen Theater in Bayern. Als solches erhält das Landestheater Schwaben in Memmingen für das Jahr 2017 einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 1,35 Mio. Euro“, so Bayerns Kunstminister Spaenle. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 125.000 Euro. Holetschek dazu: „Mit den staatlichen Hilfen untermauern wir unser Ziel, in allen Landesteilen eine angemessene Versorgung mit Theaterangeboten zu gewährleisten.

 

Forschungsinstitut für „Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität“

 

Kurz thematisiert wurde auch das geplante Forschungsinstitut für „Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität“ der Hochschule Kempten, das auf dem früheren Militärgelände am Allgäu Airport entstehen wird. Der Freistaat Bayern wird 15,3 Mio. Euro bereitstellen. Die Förderung läuft über fünf Jahre. Auf dem Areal sollen 400 bis 500 hochwertige Arbeitsplätze entstehen. Im Endausbau könnte das Institut bis zu 50 Mitarbeiter haben, also junge Forscher, zum Teil auch Doktoranden und Masterstudierende. Darüber hinaus werden am Institut auch Praktika und Projektarbeiten stattfinden. Holetschek, der sich vehement für die Ansiedelung in Memmingen eingesetzt hat: „So wie die Hochschulaußenstelle am Galgenberg ein erster wichtiger Schritt war und mit Blick auf die steigenden Anmeldezahlen immer besser angenommen wird, so betrachte ich auch die Ansiedelung des Forschungsinstituts als einen ersten, wichtigen Baustein, von dem perspektivisch auch einmal die Lehre in Memmingen profitieren könnte“. (PM)

 

 

 

 

 

 

 


Tags:
hochschulzentrummemmingen kultusundwissenschaftsminister besuch allgäu



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